„Das können wir nicht akzeptieren“: Towers kassieren die nächste Pleite
Es bleibt dabei: Im Eurocup sind sie nur ein Punktelieferant. Die Veolia Towers Hamburg haben auch das 14. Spiel in diesem Wettbewerb verloren. Gegen den rumänischen Favoriten Cluj-Napoca verschliefen die Hamburger den Start der Partie komplett. Ein starkes zweites Viertel reichte dann nicht mehr aus, um die Hamburger zurück ins Spiel zu bringen. Nach etwas Ergebnis-Kosmetik im vierten Viertel steht im letzten europäischen Auswärtsspiel der Saison eine 92:103 (14:27, 25:23, 18:28, 35:25)-Niederlage.
Die für letzten Samstag angesetzte Bundesliga-Partie gegen die Gladiators Trier war wegen Schneesturm „Elli“ abgesagt worden war. Der Grund: Die Schneemassen auf dem Dach der Inselpark Arena hatten eine Freigabe des Spielbetriebs nicht zugelassen. Dadurch hatten die Hamburger mehr Vorbereitungszeit für das Eurocup-Spiel in Rumänien. „Wir haben die Zeit am Wochenende für uns genutzt. Es ist auch gut für uns, ein paar Tage am Stück konzentriert trainieren zu können“, so Towers-Trainer Benka Barloschky vor der Partie gegen Cluj-Napoca.
Mehrere Verletzte kehrten bei den Türmen zurück
Auch die Personalsituation hatte sich in den vergangenen Tagen etwas entspannt. Niklas Wimberg und Osaro Rich kehrten nach ihren auskurierten Verletzungen zurück. Der Ungar Zsombor Maronka war hingegen in Hamburg geblieben. Der Center mache laut Barloschky jedoch „leichte Fortschritte“.
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Im dritten Spiel des Jahres für die Türme war vom Start weg jedoch nur noch wenig von der Euphorie vom Anfang des Jahres zu spüren. In das erste Viertel kamen die Hamburger so gut wie gar nicht rein. Und so musste Barloschky nach knapp drei gespielten Minuten (3:11) schon die erste Auszeit nehmen. Nicht wirklich mit Erfolg: Zum Ende des ersten Viertels stand ein 14:27-Rückstand auf der Anzeigetafel.
Zweites Viertel der Partie, die stärkste Phase der Towers
Ganz anders hingegen der Start ins zweite Viertel. Mit der stärksten Phase der Partie konnten die Towers wieder bis auf drei Punkte an die Rumänen herankommen (34:37). Nun nahmen die Gastgeber eine Auszeit. Und Cluj zog das Tempo wieder an, konnte den Abstand zur Halbzeit auf elf Punkte erhöhen (39:50).
Auch im dritten und vierten Viertel präsentierten sich die Towers keinesfalls unterlegen, die Heimmannschaft war jedoch clever genug, die Türme nicht wieder in Schlagdistanz kommen zu lassen. Immerhin: Zum Ende der Partie konnten die Wilhelmsburger noch einmal ordentlich Selbstvertrauen für die kommenden Wochen sammeln. Das letzte Viertel entschieden sie mit 35:25 deutlich für sich. Eine erneut dreistellige Niederlage war jedoch nicht mehr zu verhindern. Bester Werfer bei den Towers war Zacharie Perrin (19 Punkte).
Barloschky: „Können wir nicht akzeptieren“
„Wir hatten zwei sehr schlechte Starts in die Viertel. Gegen Gegner dieser Klasse reicht es dann nicht, um zu gewinnen“, erklärte Towers-Trainer Barloschky nach der Partie. Besonders die vielen kleinen Ballverluste ärgerten ihn im Nachhinein. „Das können wir nicht akzeptieren. Das müssen wir besser machen“, haderte der Coach der Türme.
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Die Chance dazu, es besser zu machen, haben die Hamburger am Wochenende gegen Ratiopharm Ulm (18. Januar, 15 Uhr). Im europäischen Geschäft geht es kommende Woche weiter. Dann empfangen die Towers Umana Reyer Venezia (21. Januar, 19.30 Uhr).
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