Devon Daniels gegen Jure Planinic

Devon Daniels (r.) war mit 25 Punkten Top-Scorer des Spiels, konnte die Niederlage der Towers aber auch nicht abwenden. Foto: imago/Eckehard Schulz

Dämpfer für den Play-in-Traum: Siegesserie der Towers endet beim MBC

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Das Duell der formstärksten Teams der Liga geht nach Weißenfels: Am Freitagabend unterlagen die Hamburg Towers dem Syntainics MBC in der Bundesliga denkbar knapp mit 94:99. Dabei schnupperten die Gäste nach einem starken dritten Viertel am Sieg, mussten letztlich aber einen Rückschlag im geheimen Traum von den Play-ins hinnehmen.

Der letzten Abstiegssorgen hatten sich die Türme bereits durch das furiose 97:75 gegen Frankfurt am Sonntag entledigt, erstmals in dieser Saison durften die Hamburger den Blick anschließend vorsichtig nach oben richten: Wenngleich keiner bei den Towers die Playins als neues Ziel ausgab, schienen sie plötzlich doch in Reichweite. Das Match in Weißenfels war dahingehend jedoch kein Fortschritt.

Hamburg Towers unterliegen Syntainics MBC

Dabei erwischten die Towers schon einen denkbar schlechten Start ins Spiel: Die Offensiv-Bemühungen waren von Fehlern geprägt, alleine in den ersten drei Minuten leisteten sich die Hamburger drei Turnover. Kamen sie an den Korb, gerieten die Würfe häufig zu ungenau. Die Folge war ein 0:10-Lauf zu Spielbeginn. 

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In der Folge fing sich das Team von Trainer Benka Barloschky zwar, schaffte es aber kaum, wirkliche Unordnung in die konzentrierte Defensive des MBC zu bringen, der ebenso wie die Gäste von den vergangenen fünf Spielen vier gewinnen konnte. So gelang es den Towers weder im Verlauf des ersten Viertels (20:31) noch innerhalb der zweiten zehn Minuten (Halbzeitstand: 41:50), den Rückstand abzubauen. 

Osaro Rich (l.) war mit der Defensivleistung seines Teams nicht zufrieden. imago/Eckehard Schulz
Osaro Rich gegen Spencer Reaves
Osaro Rich (l.) war mit der Defensivleistung seines Teams nicht zufrieden.

Das sollte sich mit Beginn des dritten Viertels ändern: Plötzlich agierten die Türme mit einer anderen Effizienz, kamen zielstrebiger und aggressiver daher, verbesserten ihre Rebound-Quote und vermieden die leichtfertigen Turnover aus den ersten beiden Vierteln. Nach 24 gespielten Minuten ging Hamburg erstmals in Führung. Als wenig später auch der MBC in den zweiten Durchgang fand, entwickelte sich ein rasantes Viertel, das Hamburg mit 32:16 für sich entscheiden und eine Sieben-Punkte-Führung in den letzten Durchgang mitnehmen konnte. „Im dritten Viertel haben wir uns zurückgekämpft“, befand auch Verteidiger Osaro Rich.

Play-ins? Osaro Rich hofft auf ein „kleines Wunder“

Das Problem: In die finalen zehn Minuten konnten die Hamburger diese Verfassung nicht mitnehmen. Stattdessen gelang es dem MBC, an sein starkes erstes Viertel anzuknüpfen, den Towers ein zweites Mal mehr als 30 Punkte einzuschenken und letztlich die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen in Serie zuzufügen. „Natürlich sind die heimstark, aber wir sind eigentlich ein gutes defensives Team geworden. Es geht nicht, 99 Punkte zu kassieren“, bemängelte Rich.

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Und dennoch lebt die Chance auf die Playins weiter. Rich jedenfalls macht keinen Hehl aus seinem Wunsch für den restlichen Saisonverlauf. Dafür müssten in den letzten sieben Spielen die Leistungen stimmen: „Vielleicht schaffen wir dann noch ein kleines Wunder mit den Play-ins.“

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