Bundesliga-Playoffs in Gefahr! Towers-Star: „Das ist unser Manko“

Robin Christen und Maik Kotsar
Seine elf Punkte und Rebounds reichten nicht: Maik Kotsar (r.) war nach der Pleite sichtlich enttäuscht.

Noch sechs Minuten auf der Uhr. Maik Kotsar an der Freiwurflinie. Der estnische Center verwandelte zwar nur einen der beiden Versuche, jedoch standen die Zeichen für die Hamburg Towers mit einer Sieben-Punkte-Führung klar auf Sieg.

Doch nur zwei Minuten später war auf einmal Ludwigsburg wieder in Front. Wie konnte das passieren? „Dann ist Hulls heiß gelaufen“, beantwortete Towers-Youngster Justus Hollatz diese Frage simpel. Drei Dreier des kleinen, bulligen Guards fanden in dieser Zeitspanne den Weg durch die Reuse. Die Distanzwürfe sorgten für einen 11:0-Lauf der Ludwigsburger, welcher für die 75:79-Pleite vorentscheidend war.

Towers geben Führung gegen Ludwigsburg spät aus der Hand

Es war der nächste Nackenschlag für die Türme in einer Saisonphase, in der den Wilhelmsburgern in der Liga das Quäntchen Glück fehlt. Denn eigentlich spielten die Gastgeber eine starke Partie – knapp 30 Minuten waren die Towers in Führung. „Ich habe das Gefühl, dass wir gut gespielt haben“, befand auch Seth Hinrichs, dessen Saisonbestleistung von 19 Punkten aufgrund der Niederlage zu einer Randnotiz wurde.

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Die Türme, sie kämpften tapfer ohne die verletzten Zach Brown und Trevon Bluiett. Und mit Leistungsträgern wie Jaylon Brown oder Caleb Homesley (beide zwei Punkte), die sichtbar nicht bei hundert Prozent sind. „Das sind Ausreden. Unser einziges Manko ist die Konstanz“, sagte Hollatz, der die Verletzungsmisere nicht für die Pleite verantwortlich machen wollte.

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Langsam, aber sicher brauchen die Hanseaten aber mehr Konstanz in ihrem Spiel. Nach der sechsten Niederlage aus den letzten acht Partien rücken die BBL-Playoffs in weite Ferne. Immerhin bleibt den Towers nicht viel Zeit, um sich zu ärgern. Bereits am Donnerstag (19 Uhr/live bei MagentaSport) wartet in Chemnitz das nächste Ligaspiel.

Noch sechs Minuten auf der Uhr. Maik Kotsar an der Freiwurflinie. Der estnische Center verwandelte zwar nur einen der beiden Versuche, jedoch standen die Zeichen für die Hamburg Towers mit einer Sieben-Punkte-Führung klar auf Sieg.