Wrestling-Legende trifft erschütternde Aussage über Tod von Hulk Hogan
Hulk Hogan war eine der größten Ikonen des Showkampfs – nun sorgt ein enger Weggefährte mit drastischen Aussagen über die letzten Monate des Wrestling-Stars für Aufsehen. Der frühere WWE-Champion, mit bürgerlichem Namen Terry Gene Bollea, war am 24. Juli 2025 im Alter von 71 Jahren in seinem Haus im US-Bundesstaat Florida an einem Herzinfarkt gestorben. Offiziell gilt ein akuter Myokardinfarkt, ausgelöst durch bestehende Herz- und Krebserkrankungen, als Todesursache.
In einem Gespräch im „Doubl3 Coverage“-Podcast schilderte Ric Flair, er habe am Tag vor Hogans Tod noch mit ihm telefoniert. Der 76-Jährige behauptet, Hogan habe sich wegen chronischer Schmerzen zuletzt wieder Schmerzmittel auf dem Schwarzmarkt besorgt, nachdem Ärzte ihm keine starken Medikamente mehr verschreiben wollten. „Am Ende haben ihn Straßen-Drogen umgebracht“, fasste Flair seine Sicht der Dinge zusammen. Bestätigt sind diese Vorwürfe bislang nicht.
Hulk Hogan musste mehr als 20-mal operiert werden
Fest steht: Hogan hatte in den vergangenen Jahren massive gesundheitliche Probleme. In Interviews berichtete er von mehr als zwei Dutzend Operationen, darunter rund zehn Eingriffe an der Wirbelsäule. Allein in der letzten Dekade sollen es nach eigener Aussage 25 bis 26 größere Eingriffe gewesen sein. Immer wieder klagte er über Schmerzen in Rücken, Hüften, Knien und Schultern.

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
- Drogen-Revolution: Der Polizeipräsident erklärt im MOPO-Interview seine Pläne
- Neue Deutsche: Wir haben frisch eingebürgerte Hamburger gefragt, was sie in Zeiten von AfD und „Stadtbild”-Debatte bewegt
- Öko-Sekte: Harmlose Weihnachtsmarktstände oder doch mehr? Eine Spurensuche
- Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
- 20 Seiten Sport: HSV-Derby gegen Werder: Vorzeichen, Chancen und was auf dem Spiel steht
- 28 Seiten Plan 7: Jetzt im Kino! „Stromberg”, der Chef aus der Hölle, ist zurück
Der frühere Superstar hatte zudem offen über eine zurückliegende Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln gesprochen. Die vielen Operationen hätten ihn in einen „Teufelskreis“ aus Tabletten und Narkosen gebracht, erzählte Hogan vor einigen Jahren – nach eigener Darstellung schaffte er später den Absprung und lebte zuletzt nüchtern.
„Leg Drop“ von Hulk Hogan schädigte die Wirbelsäule
Nach Flairs Darstellung könnte auch Hogans berühmtester Wrestling-Move eine Rolle bei der Tragödie gespielt haben. Der „Leg Drop“, bei dem Hogan sich mit vollem Körpergewicht auf den Gegner fallen ließ, habe über Jahrzehnte die Wirbelsäule zerstört und zahlreiche Rückenoperationen nötig gemacht – eine Einschätzung, die auch andere Wrestling-Veteranen teilen. Hogan selbst hatte den Finisher in einem Interview einmal als seinen größten Fehler bezeichnet, weil er seine Wirbelsäule „ruiniert“ habe.
Das könnte Sie auch interessieren: Gewehr von Biathlon-Star manipuliert? Verband droht Reportern
Offizielle Stellen führen Hulk Hogans Tod dennoch als natürlichen Herzinfarkt, Hinweise auf ein Verbrechen gibt es nicht. Ob die von Ric Flair geschilderte mutmaßliche Beschaffung illegaler Schmerzmittel jemals zweifelsfrei belegt werden kann, ist offen – sicher ist nur, dass die körperlichen Folgen von vier Jahrzehnten im Ring den „Hulkster“ bis zuletzt schwer gezeichnet hatten.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.