Markus Friedrich ist nicht mehr Trainer der ETV Volleys. Foto: WITTERS

Hamburger Bundesliga-Team trennt sich überraschend von seinem Trainer

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Die ETV Hamburger Volksbank Volleys haben das letzte Spiel in der Volleyball-Bundesliga (VBL) in ihrer Premierensaison überraschend ohne ihren bisherigen Cheftrainer Markus Friedrich bestritten. Im Anschluss an die 1:3-Niederlage gegen den VC Wiesbaden erklärte der 1. Vorsitzende Frank Fechner auf Nachfrage, dass der Klub den erst vor neun Monaten verpflichteten Coach in der vergangenen Woche freigestellt habe.

„Es gab zuletzt unterschiedliche Bewertungen darüber, wie wir die Saison einordnen. Wir haben uns dann darauf verständigt, dass wir nicht mehr weiter zusammenarbeiten werden“, sagte Fechner.

Der Eimsbütteler TV hatte neben Borken und dem TSV Flacht im vergangenen Jahr den Gang in die Bundesliga gewagt, nachdem die VBL eine Aufstockung vorgenommen hatte und es auch nach dieser Saison keinen Absteiger geben wird. In der ersten Spielzeit verbuchten die Hamburgerinnen in 20 Partien je einen Sieg gegen die Mitaufsteiger Borken (3:1) und Flacht (3:2). Dazu kamen überraschende Satzgewinne gegen Titelverteidiger Schwerin und Vizemeister Dresden.

ETV Volleys: Positives Fazit nach erster Bundesliga-Saison

Die ETV Hamburger Volksbank Volleys bestritten ihren letzten Bundesliga-Auftritt der Saison 2025/26. IMAGO / Lobeca
ETV Hamburger Volksbank Volleys beim letzten Bundesligaspiel
Die ETV Hamburger Volksbank Volleys bestritten ihren letzten Bundesliga-Auftritt der Saison 2025/26.

Obwohl der ETV dennoch auf dem letzten Platz der Bundesliga landete, zog Fechner ein positives Fazit: „Wir hatten nicht erwartet, dass wir so gut mithalten können. Der Abstand zwischen den drei Aufsteigern und dem Rest der Liga ist nicht so groß, wie wir gedacht haben“, sagte er. Vermarktungs-Chefin Martika Marin betonte: „Wir hatten uns vor der Saison vorgenommen, einen Satz zu gewinnen. Daraus sind nun insgesamt 13 geworden sowie zwei gewonnene Spiele.“

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Das zweite Jahr wird der ETV allerdings mit einem stark veränderten Kader angehen. Sieben Spielerinnen wurden nach der Partie gegen Wiesbaden verabschiedet, die Suche nach Verstärkungen läuft. „Die Idee, sich binnen drei Jahren in der Liga etablieren zu können, die lebt weiter bei uns“, unterstrich Fechner. (dpa/trh)

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