Boris Becker hält den US-Open-Pokal 1989 in die Luft

Boris Becker gewann 1989 die US-Open Foto: imago/Norbert Schmidt

Unfassbare Summe! Becker-Pokal sorgt für Tennis-Rekord

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Auch lange nach dem Ende seiner Karriere hat Boris Becker noch einmal für einen Rekord gesorgt: Bei einer Internet-Auktion wurde sein Siegerpokal von den US Open 1989 für 357.546 US-Dollar (rund 304.000 Euro) versteigert und ist damit nun die teuerste Tennis-Trophäe der Welt. 

Aus dem Bereich der Tennis-Memorabilien erzielte bislang nur der Siegesschläger von Novak Djokovic von den Australian Open 2012 ein höheres Ergebnis. Das Racket ging im Februar 2026 für 540.000 Dollar weg.

Die US-Open-Trophäe wird dadurch aufgewertet, dass das Original wie die Spieler-Repliken von den New Yorker Edel-Juwelieren Tiffany & Co. gefertigt wird. Gemäß ESPN begründete „The Tennis Auction“ den hohen Preis des Loses mit dem Startgebot von 25.000 US-Dollar auch damit, dass derartige Trophäen praktisch nie zur Versteigerung kommen. Den Zuschlag gab es nach 19 Geboten.

Becker-Pokal war nicht die einzige Trophäe

Becker selbst profitiert von der Versteigerung nicht. Er hatte den Pokal einst der International Tennis Hall of Fame als Leihgabe überlassen und 2019 im Zuge seines Insolvenzverfahrens abgegeben. Damals erzielte das betreffende Silberstück bei der Versteigerung lediglich 167.000 Euro.

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Zweitteuerstes Stück bei der aktuellen Tennis-Auktion im Netz war mit großem Abstand ein US-Open-Final-Racket von Djokovic aus dem Jahr 2018, das 20.713 US-Dollar einbrachte. Aus dem einstigen Becker-Fundus wurden zudem die „Golden Ball Awards“ aus den Davis-Cup-Finals 1989 (3509 US-Dollar) und 1988 (2899 US-Dollar) versteigert. Auch für den kleines Preis war etwas dabei: Ein Schläger des Spaniers Nicolas Almagro beispielsweise ging schon für 425 US-Dollar weg. (afp/ch)

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