Ueli Kestenholz im Jahr 1998

Der Schweizer Ueli Kestenholz (Archivbild von 1998) konnte in den 1990er Jahren internationale Erfolge im Snowboarden erringen. Nun ist er im Alter von 50 Jahren bei einem Unfall verstorben. Foto: picture alliance/KEYSTONE | ALESSANDRO DELLA VALLE

Tod in den Alpen: Skisport-Legende stirbt durch Lawinenunglück

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Der Schweizer Snowboard-Olympiamedaillengewinner Ueli Kestenholz ist bei einem Lawinenunglück im Schweizer Kanton Wallis ums Leben gekommen. Was Polizei und Verband zu dem tragischen Unfall mitteilen.

Der Verband Swiss-Ski bestätigte den Tod des 50-Jährigen. Er war am Sonntag im Lötschental im Kanton Wallis unterwegs gewesen, als sich auf etwa 2400 Metern Höhe eine Lawine löste. 

Snowboard-Pionier Kestenholz stirbt durch Lawine

Über das Unglück hatte die Polizei des Kantons Wallis berichtet, ohne Namen zu nennen. Nach ihren Angaben waren in dem betroffenen Gebiet ein Ski- und ein Snowboardfahrer unterwegs.

Der Skifahrer habe sich in Sicherheit bringen können, der Snowboardfahrer sei von der Lawine mitgerissen worden. Er sei von Rettern aus dem Schnee geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden. Zuerst hatte die „Berner Zeitung“ berichtet, dass es sich bei dem Opfer um Kestenholz handelte.

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Kestenholz kam in seiner aktiven Zeit ab Anfang der 1990er Jahre im Weltcup mehrmals auf Podestplätze. Bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano gewann er im Snowboard-Riesenslalom die Bronzemedaille. 2006 war er auch bei der olympischen Premiere von Snowboardcross dabei. „Wir sprechen den Angehörigen und Nahestehenden von Ueli unser tiefstes Beileid aus“, sagt der Präsident des Schweizer Skiverbands, Peter Barandun. (dpa/mp)

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