Qing Yu Meng lächelt

Fuldas 52-jähriger Tischtennis-Trainer Qing Yu Meng sprang kurzerhand als Bundesliga-Spieler ein. Foto: IMAGO/Eibner

„Papa hat es super gemacht“: Trainer (52) gibt spontan Bundesliga-Comeback

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Im Alter von 52 Jahren hat der Tischtennis-Trainer Qing Yu Meng vom deutschen Pokalfinalisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell ein bemerkenswertes Comeback als Bundesliga-Spieler gegeben.

Aus Personalnot stellte sich der gebürtige Chinese bei der 1:3-Niederlage gegen den deutschen Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf selbst auf. Den Weltranglisten-21. Kanak Jha aus den USA zwang Meng bei seiner knappen 2:3-Niederlage sogar in den Entscheidungssatz.

„Papa hat es super gemacht“, sagte sein Sohn Fanbo Meng, der als deutscher Tischtennis-Nationalspieler von seinem Vater trainiert wird und ebenfalls für Fulda spielt. „Wenn er besser startet, hat er auch die Chance, zu gewinnen. Das kann man aber nicht erwarten. Er trainiert gar nicht mehr.“

Tischtennis-Trainer Qing Yu Meng springt spontan bei Fukda ein

Qing Yu Meng kam in den 1990er-Jahren als Tischtennis-Profi nach Deutschland und ist jahrelanger Spieler, Spielertrainer und Chefcoach in Fulda. Bereits in der Saison 2023/24 musste er mehrmals als Spieler aushelfen – einmal verlor er dabei sogar gegen das deutsche Tischtennis-Idol Timo Boll. Auch in der Lokalpolitik hat sich Qing Yu Meng schon einen Namen gemacht: Für die CDU kandidierte er einst bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung.

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Gegen Düsseldorf fehlten den Fuldaern am Sonntag der Däne Jonathan Groth, der Taiwaner Cheng-Jui Kao und vor allem der deutsche Starspieler Dimitrij Ovtcharov. Der frühere Weltranglisten-Erste spielte parallel beim internationalen WTT-Turnier in Doha und kam bis ins Halbfinale. (sid/hmg)

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