Zverev für dunklen Moment dankbar: „Das war ein Wendepunkt“
Hamburgs Tennis-Star Alexander Zverev zieht aus seinem größten sportlichen Tiefpunkt der Vorsaison Zuversicht für das neue Jahr. Seine Erstrunden-Niederlage in Wimbledon sei „auf eine Weise hilfreich für mich gewesen, weil ich einfach neu starten konnte. Das war so etwas wie ein Wendepunkt“, sagte der 28-Jährige vor dem Auftaktmatch des deutschen Teams beim United Cup in Sydney.
Nach der unerwarteten Pleite gegen den Franzosen Arthur Rinderknech beim Grand-Slam-Turnier in London im Sommer hatte Zverev mit Aussagen über ein Gefühl der Einsamkeit, mentale Probleme und fehlende Motivation Aufsehen erregt. Später berichtete er, sich im Anschluss professionelle Hilfe gesucht zu haben. Neben mentalen Problemen machten Zverev im Vorjahr auch immer wieder körperliche Beschwerden zu schaffen.
Zverev ist stolz auf Weltranglisten-Platz drei
„Natürlich war es nicht die Saison, die ich haben wollte. Ich habe nicht die Titel geholt, die ich mir vorgenommen hatte, vor allem die großen Titel“, sagte der Hamburger rückblickend. Dass er das Jahr dennoch als Dritter der Weltrangliste beendete, sei „etwas, auf das man stolz sein kann“, versicherte Zverev.

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Sein Rückstand auf die Topstars Carlos Alcaraz und Jannik Sinner im Ranking ist allerdings beträchtlich. „Ich habe viel aufzuholen, aber das muss der Rest des Feldes auch“, sagte Zverev.
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Den United Cup, einen Mixed-Teamwettbewerb in Australien, nutzt er auch zur Vorbereitung auf die Australian Open in Melbourne, den ersten Saison-Höhepunkt. Sinner und Alcaraz sind beim United Cup nicht dabei. „Manche Jungs wie Jannik und Carlos können einfach bei den Australian Open auftauchen und sofort tolles Tennis spielen. Ich fühle mich manchmal mehr wie ein Dieselmotor, der erst in Gang kommen muss. Irgendwann spiele ich dann gutes Tennis. Also muss ich Vorbereitungsturniere spielen“, sagte Zverev. (dpa/lam)
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