Ryan Lochte und die Freistil-Staffel bei Olympia

Ryan Lochte (2.v.r.) versteigerte auch seine Goldmedaille, die er mit der 4x200 Meter-Freistil-Staffel bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio gewann. Foto: IMAGO / Imagn Images

Für 330.000 Euro: Olympiasieger versteigert seine Goldmedaillen

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Der sechsmalige Schwimm-Olympiasieger Ryan Lochte hat drei Goldmedaillen für insgesamt 385.520 US-Dollar versteigert. Das sind rund 330.000 Euro.

Die höchste Summe – nämlich 183.000 Dollar (rund 157.000 Euro) – zahlte ein Käufer für das Edelmetall, das Lochte für den Titel mit der 4×200 Meter Freistil-Staffel der USA bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking erhielt.

Zudem trennte sich der 41-Jährige von der Goldmedaille für den Sieg mit der 4×200 Meter Freistil-Staffel bei den Spielen 2004 in Athen. Es war das erste Olympia-Gold in der Karriere des früheren Ausnahmeathleten. Von Olympia in Rio de Janeiro 2016 versteigerte er ebenfalls sein Staffel-Gold über die gleiche Distanz.

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„Ich bin nie für Goldmedaillen geschwommen“, schrieb Lochte bereits im Dezember zur Versteigerung. „Bei meiner Leidenschaft ging es immer darum, einer der besten Schwimmer der Welt zu sein. Diese Medaillen? Sie waren nur das Tüpfelchen auf dem I einer unglaublichen Reise.“

Lochte will Kinder inspirieren und helfen

Lochte beschreibt zudem, wie er Medaillen für internationale Wettkämpfe an Fans und Kinder verschenkt habe. „Es geht darum, die nächste Generation zu inspirieren und ihnen zu helfen, ihre Träume zu verfolgen“, schrieb er. „Die Erinnerungen, die harte Arbeit und die Verbindung zu euch allen sind das, was ich am meisten schätze.“

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2022 hatte Lochte bereits seine sechs olympischen Bronze- und Silbermedaillen für eine Auktion zur Verfügung gestellt. Die Einnahmen sollten damals einem guten Zweck zugutekommen. (dpa/hmg)

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