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Schwimm-EM in der Pariser Seine: Alle deutschen Teilnehmerinnen sind krank!

Leonie Maertens am Beckenrand mit Bernd Berkhahn bei den Olympischen Spielen Paris 2024 in Paris.
Schon bei Olympia hatte Leonie Märtens, die hier von Bundestrainer Bernd Berkhahn gestützt wird, als 22. im Freiwasserrennen eine enttäuschende Erfahrung in Paris gemacht. Nun kann sie wegen einer Erkrankung gar nicht in die Seine steigen.

Das Freiwasserschwimmen ist stets eine Medaillengrube für deutsche Schwimmerinnen. In Paris geht an diesem Dienstag aber keine Athletin über 10 Kilometer in die Seine.

Die erste Entscheidung der Schwimm-EM der Frauen wird an diesem Dienstag ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gehen. Wie der deutsche Verband mitteilte, ist nach der gebürtigen Itzehoerin Lea Boy nun auch Leonie Märtens erkrankt und kann über 10 Kilometer in der Seine nicht starten. „Das ist nicht das, was wir uns erhoffen. Und wir haben nicht die Leistungsbreite, dass wir jemanden für das Zehn-Kilometer-Rennen nachnominieren können“, sagte Langstrecken-Bundestrainer Bernd Berkhahn.

Die Erkrankung hat allerdings nichts mit der Wasserqualität der Seine zu tun. „Wir sind erleichtert, dass wir deutlich bessere Bedingungen haben als 2024 bei den Olympischen Spielen. Wir haben hier kaum Strömung, eine gute Wasserqualität und das Wasser ist warm. Es ist fast idyllisch“, sagte Berkhahn.

Bei den Spielen 2024 war es nach anhaltenden Niederschlägen zu einer massiven Verunreinigung des Wassers gekommen. Einige Sportler klagten nach den Rennen, die teils wegen zu schlechter Wasserwerte sogar verschoben werden mussten, über Übelkeit und Erbrechen. (dpa/mp)

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