Zusammenstoß zwischen Polizei und Demonstranten beim EuroLeague-Spiel in Bologna

Am Rahmen des EuroLeague-Spiels in Bologna gegen Tel Aviv kam es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. Foto: imago/ZUMA Press

Schwere Ausschreitungen bei EuroLeague-Partie – mehrere Verletzte

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Bei Protesten am Rande eines Spiels der Basketball-EuroLeague ist es am Freitagabend in Bologna zu heftigen Ausschreitungen gekommen, bei denen acht Polizisten verletzt wurden. Wie die örtliche Polizei mitteilte, seien vor dem Spiel zwischen Virtus Bologna und Maccabi Tel Aviv (89:99) rund 6000 Menschen durch das Stadtzentrum gezogen, darunter Gruppen, die sich vom pro-palästinensischen Hauptzug absetzten und für Verwüstung sorgten. Festnahmen gab es nicht, 15 Demonstranten wurden identifiziert.

Die Gruppen errichteten demnach Barrikaden, setzten Müllcontainer in Brand und zerstörten Baustellenmaterial. Beamte wurden unter anderem mit pyrotechnischen Gegenständen beworfen und beschossen, die Polizei setzte Tränengas und einen Wasserwerfer ein.

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Die Demonstration war von linken Gruppen organisiert worden. Diese hatten schon Tage zuvor gefordert, das Spiel abzusagen oder zu verlegen. Bürgermeister Matteo Lepore hatte sich für einen Ortswechsel ausgesprochen, da die Halle Paladozza im Stadtzentrum liegt. Das Innenministerium entschied jedoch, das Spiel unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen ohne Zuschauer stattfinden zu lassen. Rund 400 Einsatzkräfte sicherten die Umgebung ab, in der Schulen und Straßen vorübergehend geschlossen wurden. (mp/sid)

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