Scott Robertson schaut frustriert

Scott Robertson und Neuseelands Rugby-Verband gehen künftig getrennte Wege. Foto: IMAGO/Photosport NZ

Wegen Spieler-Revolte? Nationaltrainer von Rauswurf „zutiefst betroffen“

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Neuseelands Rugby-Verband hat sich überraschend von Nationaltrainer Scott Robertson getrennt. Der 51-Jährige muss weniger als zwei Jahre vor der WM 2027 in Australien gehen. Hintergrund sind eine kritische Leistungsanalyse für 2025 und Berichte über Unruhe im Team einschließlich einer möglichen Spielerrevolte.

Robertson hatte die All Blacks seit Januar 2024 betreut und in 27 Spielen 20 Siege eingefahren – zu wenig für die hohen Ansprüche des Rekordweltmeisters. Der Trainer war mit großen Erwartungen verpflichtet worden, nachdem er die Crusaders zu sieben Titeln in Serie im Super Rugby geführt hatte, der Meisterschaft für Topteams aus der südlichen Hemisphäre.

Robertson hatte in in 27 Spielen 20 Siege eingefahren

„Wir haben uns die Entwicklung auf und neben dem Platz genau angesehen und anschließend Gespräche mit Scott geführt. Beide Seiten sind sich einig, dass es im besten Interesse des Teams ist, wenn er geht“, erklärte Verbandspräsident David Kirk. Robertson zeigte sich enttäuscht. „Die All Blacks trainiert haben zu dürfen, war die Ehre meines Lebens. Ich bin zutiefst betroffen von diesem Ausgang.“

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Zum Verhängnis wurden ihm auch Spannungen im Trainerstab. Zwei Assistenten verließen das Team, und Robertson klagte öffentlich über untergrabene Autorität. Zudem gab es Spekulationen, wonach Starspieler Ardie Savea darüber nachdenke, hinzuschmeißen.

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Als mögliche Nachfolger Robertsons gelten der frühere japanische Nationaltrainer Jamie Joseph und Ex-Australien-Coach Dave Rennie. Die All Blacks erwartet 2026 ein intensives Programm mit Spielen gegen Südafrika, Australien, Frankreich, Italien und Irland. (sid/lam)

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