Nach 60 Jahren: NFL-Team Kansas City Chiefs zieht in anderen Bundesstaat
Football-Hammer! Nach fast 60 Jahren werden die Kansas City Chiefs, Super-Bowl-Sieger 1970, 2020, 2023 und 2024, ihre Heimat in Missouri verlassen und in den benachbarten Bundesstaat Kansas umziehen.
Wie die NFL-Franchise am Montag bekannt gab, soll bis 2031 ein neues Stadion in Wyandotte County westlich von Kansas City entstehen. Die Kosten für das vom Gesetzgeber aus Kansas genehmigte Projekt belaufen sich demnach auf rund drei Milliarden US-Dollar.
Für die Chiefs ein „Meilenstein für die Zukunft“
„Heute freuen wir uns, einen weiteren Meilenstein für die Zukunft unserer Franchise zu erreichen. Dieses Projekt ist ein weiterer Schritt in unserem Erbe der Innovation und unserer Fan-First-Mentalität“, sagte Klub-Eigentümer Clark Hunt in einer Mitteilung. Bis 2031 tragen die Chiefs ihre Heimspiele weiter im 1972 eröffneten Arrowhead Stadium aus.
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Die neue Arena wird vollständig überdacht sein und einen Entertainment-Bereich umfassen. Zudem plant die Organisation den Bau eines Trainingszentrums in Kansas. Die Finanzierung erfolgt über eine öffentlich-private Partnerschaft.
Kansas City hat NFL-Playoffs erstmals seit zehn Jahren verpasst
Die Finanzierung erfolgt über eine öffentlich-private Partnerschaft, die weder zusätzliche Mittel aus dem Staatshaushalt noch neue Steuern für die Bürger vorsieht.
NFL-Commissioner Roger Goodell sprach von „einem großartigen Tag für die Fans der Kansas City Chiefs“ und kündigte an, dass das Stadion auch für Konzerte und andere Großereignisse genutzt werden soll. Die Ankündigung fällt in eine sportlich schwierige Phase: Erstmals seit der Saison 2014/15 verpasste das Team um Superstar-Quarterback Patrick Mahomes die Playoffs. (dpa/lam)
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