Henry Bernet kühlt sich ab

Die starke Hitze macht den Tennisprofis auf der ATP-Tour ordentlich zu schaffen. Foto: imago/Hasenkopf

Nach wachsender Kritik: Tennis-Verband ATP führt neue Regel ein

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Nach wachsender Kritik von Tennisprofis führt die ATP ab der Saison 2026 eine verbindliche Hitzeschutz-Regel ein. Das teilte die Männer-Organisation am Montagabend mit. Damit passt sich die ATP den Vorgaben der WTA an, die bereits vor Jahren solche Maßnahmen eingeführt hatte.

Die neue Hitzeregel biete „einen strukturierten, medizinisch unterstützten Ansatz zum Umgang mit extremer Hitze, mit dem Ziel, die Gesundheit der Spieler zu schützen“, hieß es in einem Statement.

Grundlage der neuen Vorschrift ist der Wet Bulb Globe Temperature (WBGT)-Index, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und weitere Faktoren berücksichtigt. Die Regel definiert klare Schwellenwerte für Abkühlpausen und Spielunterbrechungen.

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Demnach können Profis nach dem zweiten Satz einer Partie über drei Gewinnsätze einen zehnminütigen Cooling Break beantragen, wenn der WBGT-Wert 30,1 Grad oder mehr erreicht. Überschreitet der WBGT-Wert 32,2 Grad, wird das Match unterbrochen.

Grand Slams behalten eigene Richtlinien

Im Oktober hatte unter anderem der Däne Holger Rune „brutale“ Bedingungen in Shanghai beklagt. „Wollt ihr, dass ein Spieler auf dem Court stirbt?“, fragte Rune bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 Prozent einen Offiziellen.

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Die Maßnahme soll auch die Bedingungen für Zuschauer, Offizielle, Ballkinder und Turnierpersonal verbessern. Die vier Grand-Slam-Turniere behalten ihre eigenen Richtlinien. (sid/hmg)

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