Polizeibeamten vor einem Fanblock beim Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden

Als die Polizei eintraf, war die Schlägerei bei Eisfeld schon im vollen Gange. Foto: picture alliance / Sportfoto Zink / Daniel Marr | Sportfoto Zink / Daniel Marr

Hooligans verabredeten sich zur Prügelei: Dynamo Dresden reagiert

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Dynamo Dresden hat gegen 69 Dynamo-Hooligans wegen einer verabredeten Schlägerei mit Anhängern des 1. FC Nürnberg Hausverbote bis zum Saisonende verhängt. Das teilte der Fußball-Zweitligist auf Anfrage mit, zuerst hatte der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) darüber berichtet.

„Wir können bestätigen, dass mit Wirkung zum Heimspiel gegen den VfL Bochum bis zunächst zum Saisonende 69 Hausverbote durch die SG Dynamo Dresden für die Heimspiele im Rudolf-Harbig-Stadion verhängt wurden. Diese beziehen sich ausschließlich auf die Vorkommnisse am Vorabend gegen Nürnberg“, teilten die Dresdner mit.

Dynamo Dresden fordert den DFB zum Handeln auf

„Im nächsten Schritt obliegt es dem DFB und nicht den Vereinen, aufgrund der Auseinandersetzung an einem Drittort, Stadionverbotsverfahren in die Wege zu leiten“, hieß es weiter. Vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg (2:0) hatten sich am 10. April im thüringischen Eisfeld etwa 200 Dresdner und Nürnberger Anhänger zu einer Schlägerei verabredet.


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Als die Polizei in der Nacht an einem Gewerbegebiet in der Nähe von Eisfeld im Süden Thüringens eintraf, hatte die Auseinandersetzung schon angefangen, teilte die Polizei damals mit.

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Insgesamt seien 220 Beamte aus Sachsen, Thüringen und der Bundespolizei im Einsatz gewesen. Es wurden von 214 Beteiligten Personalien aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Dresden leitete Ermittlungsverfahren gegen sie ein. (dpa/tb)

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