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Mit Liebeserklärung an einen Ex-HSV-Profi: Ski-Legende erklärt Karriereende

Lara Gut-Behrami sitzt bei einem Presseevent in Sölden auf einem Sessel neben einem Tisch.
Lara Gut-Behrami gehört zu den erfolgreichsten Skifahrerinnen in der Schweizer Geschichte.

Nach einer außergewöhnlichen Karriere ist Schluss: Ski-Olympiasiegerin Lara Gut-Behrami beendet mit 35 Jahren ihre Laufbahn. In einem emotionalen Abschied dankt die Schweizerin auch ihrem Ehemann und Ex-HSV-Profi Valon Behrami.

Skirennläuferin Lara Gut-Behrami hat ihre Karriere beendet. Dies gab die Olympiasiegerin und zweimalige Gesamtweltcupsiegerin am Mittwoch in einem Abschiedsvideo beim Radiotelevisione svizzera (RSI), einem öffentlich-rechtlichen Medienunternehmen für die italienischsprachige Schweiz, bekannt.

„Ich hatte das Glück und die Ehre, eine sehr lange und intensive Karriere erleben zu dürfen, meine Träume und Wünsche durch meine Fahrten auszudrücken und diese Reise an der Seite außergewöhnlicher Menschen zu bestreiten“, sagte die 35-Jährige, die 2008 im Alter von 16 Jahren ihr Debüt im Weltcup gegeben hatte.

Lara Gut-Behrami dankt Ehemann Valon Behrami für seine Unterstützung

Im Video bedankt sie sich auch bei ihrem Ehemann Valon Behrami, der in der Saison 2014/15 beim HSV spielte: „Danke, Valon, meine Liebe. Das Leben an deiner Seite ist außergewöhnlich. Unsere beiden Familien, von den Kleinsten bis zu den Großeltern, sind eine ständige Stütze und unser sicherer Hafen. Danke.“

Valon Behrami spricht mit Lara Gut-Behrami am Spielfeldrand in Sion während eines Freundschaftsspiels.
Valon Behrami und Lara Gut-Behrami sind seit acht Jahren verheiratet.

Bei den Olympischen Spielen in Peking 2022 wurde sie Olympiasiegerin im Super-G und gewann Bronze im Riesenslalom. Acht Jahre zuvor hatte sie in Sotschi bereits Bronze in der Abfahrt gewonnen. Gut-Behrami gewann 48 Weltcuprennen. Neben zwei Gesamtweltcupsiegen errang sie sechs Kristallkugeln im Super-G und eine im Riesenslalom.

Vor der vergangenen Saison hatte das Ski-Ass angekündigt, ihre Karriere nach dem Winter beenden zu wollen. Im November zog sie sich jedoch im Training einen Kreuzband- und Innenbandriss zu, sodass lange darüber spekuliert wurde, ob sie aufgrund der kurzen Abschiedssaison noch ein Jahr dranhängen würde. (sid/mp)

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