„Ich hatte viele Pläne“: Deutscher Wintersport-Star nach Karriereende schwer verletzt
Ein guter Start ins Leben nach der Karriere sieht anders aus: Der siebenmalige Kombinations-Weltmeister Johannes Rydzek hat sich beim Skifahren einen Kreuzbandriss zugezogen und verbringt seinen ersten Frühling als sportlicher Ruheständler daher mit Reha-Maßnahmen.
„Manchmal kommt es anders, als man denkt. Viele Pläne hatte ich nach meinem Karriereende, aber das Leben hatte wohl andere“, schrieb Rydzek bei Instagram: „Nachdem ich als Aktiver zum Glück von schweren Verletzungen verschont geblieben bin, hat mein Knie einen unnötigen, aber auch spektakulären Sturz im Riesenslalom nicht überstanden. Deshalb gibt es am Mittwoch ein neues Kreuzband.“
Rydzek gewinnt olympisches Gold und prägt eine Ära
Rydzek (34) hatte Mitte März in Oslo sein letztes Rennen bestritten und zählt zu den erfolgreichsten deutschen Nordischen Kombinierern der Geschichte.
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Deutschlands Sportler des Jahres von 2017 trat danach mit zwei olympischen Goldmedaillen und sieben WM-Titeln zurück. In der Geschichte der Nordischen Kombination gibt es nur zwei Sportler, die erfolgreicher bei Weltmeisterschaften gewesen sind: der Norweger Jarl Magnus Riiber (elf Gold-, drei Silber-, eine Bronzemedaille) und Rydzeks Teamkollege Eric Frenzel, der wie Rydzek siebenmal Gold gewann, mit acht Silber- und drei Bronzemedaillen aber je zwei zweite und dritte Plätze mehr vorweisen kann. (sid/dj)
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