Handball-Revolution: Bald nicht-europäische Klubs in der Champions League!
Die Handball-Bundesliga kann von der kommenden Spielzeit an mit drei Männer-Mannschaften in der Champions League rechnen. Das Exekutivkomitee der Europäischen Handballföderation (EHF) hat beschlossen, künftig bis zu drei Teams aus den zehn stärksten Nationen zuzulassen. Und es gibt weitere massive Veränderungen im Wettbewerb.
Außer Deutschland sind dies Spanien, Frankreich, Dänemark, Polen, Ungarn, Rumänien, Portugal, Kroatien und Norwegen. Jedes dieser Länder hat einen garantierten Startplatz und kann bis zu zwei sogenannte Upgrades beantragen. Maximal acht Teams werden nach internen Kriterien der EHF berücksichtigt. Da die HBL als die stärkste Liga der Welt gilt, dürften drei deutsche Klubs in der Königsklasse sehr wahrscheinlich sein.

In dieser Spielzeit sind letztmals 16 Teams mit höchstens zwei Klubs pro Nation am Start. 2026/27 wird das Feld auf 24 Mannschaften erweitert. Zu den höchstens 18 Teilnehmern aus den Top-Nationen kommen vier weitere Vertreter, deren Landesverbände keinen Fix-Starter haben.
EHF kann Starts nicht-europäischer Teams ermöglichen
Über den Rest der Startplätze entscheidet die EHF. Sie behält sich vor, etwa den Sieger der European League mit einer Wildcard zu bedenken. Auch der Start von nicht-europäischen Vereinen kann durch die EHF ermöglicht werden. „Das Qualitätsniveau der europäischen Handballvereine ist so hoch, dass die EHF Champions League unglaublich wettbewerbsfähig sein wird“, sagte EHF-Präsident Michael Wiederer.
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Die 24 Teams starten in sechs Vierergruppen. Die zwei Erstplatzierten qualifizieren sich für die Hauptrunden, die in zwei Sechserstaffeln gespielt wird. In der K.-o.-Runde starten dann die jeweils vier besten Mannschaften. Die Auslosung ist für den 26. Juni 2026 geplant. (dpa/hmg)
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