Dirk Leun gibt als Trainer des Buxtehuder SV Anweisungen an seine Spielerinnen

Dirk Leun ist nach über 17 Jahren nicht mehr Trainer der Frauen des Buxtehuder SV. Foto: IMAGO/Eibner

Handball-Bundesligist Buxtehuder SV feuert Trainer nach 17 Jahren!

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Dirk Leun (61) ist nicht mehr Trainer der Handball-Bundesliga-Frauen-Mannschaft des Buxtehuder SV! Wie Manager Peter Prior in einer Pressemitteilung des BSV mitteilte, „schmerzt die Trennung nach so vielen Erfolgen natürlich, ist aber leider unvermeidbar.“

Es ist das Ende einer Ära. Leun war insgesamt über 17 Jahre Cheftrainer des Buxtehuder SV, im Jahr 2008 übernahm er den Posten. „Weder in der 1. Liga noch in der 2. Liga, weder bei den Frauen noch bei den Männern, gab es ein solch langfristiges Engagement“, schrieb der Klub in seiner Pressemitteilung.

Leun prägte eine „unglaublich erfolgreiche Ära“

Dirk Leun habe eine „unglaublich erfolgreiche Ära“ geprägt, sagte BSV-Manager Prior. Er führte nicht nur die Frauenmannschaft zu einem Challenge-Cup-Gewinn (2010) und zu zwei Pokalsiegen (2015 und 2017), sondern engagierte sich auch stark in der Jugendarbeit des BSV. So gewann er 2016 die deutsche Meisterschaft mit der A-Jugend und 2019 mit der B-Jugend. „Wir sind Dirk Leun zu großem Dank verpflichtet“, äußert sich Prior zu den Erfolgen unter Leun.

Doch bereits in der letzten Saison blieb der BSV hinter seinen Erwartungen zurück. Ein sportlich enttäuschende Saison beendete Buxtehude auf Platz 10 mit einem Punkteverhältnis von 16:28. Auch zum Start in die neue Saison haben die Buxtehuderinnen ihre Probleme.

Buxtehuder SV kein Sieg nach acht Spielen

Nach acht Spieltagen steht man auf Platz 10 in der Tabelle – von 12 Teams – und hat noch kein Spiel gewonnen. Nach der zuletzt deutlichen Heimniederlage gegen Zwickau (21:30) sei ein neuer sportlicher Tiefpunkt erreicht und die Trennung von Leun „unvermeidbar“ worden. „Natürlich ist dafür nicht nur der Trainer verantwortlich. Aber zuletzt wuchsen bei allen Beteiligten die Zweifel, ob wir gemeinsam die Trendwende schaffen,“ sagte Prior.

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Der Verein bemüht sich, zügig einen Nachfolger zu finden, der dann die fünfwöchige WM-Pause bis zum nächsten Heimspiel gegen HSG Bensheim/Auerbach „optimal für einen erfolgreichen Neustart“ nutzen könne.

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