Hamburgs Segel-Star Boris Herrmann trauert: Crew-Mitglied tödlich verunglückt
Boris Herrmanns Segelteam trauert: Wie Malizia bekannt gab, ist ein 32 Jahre altes Crewmitglied aus Deutschland bei einem Forschungseinsatz am Mittwoch vor der Küste Brasiliens ums Leben gekommen. Die verunglückte Person war in der Bucht von Praia do Porto mit weiteren Teammitgliedern um die Malizia Seaexplorer geschwommen und hat laut eines Behördenberichts dabei unter noch ungeklärten Umständen das Bewusstsein verloren.
Die laut Pressemitteilung von Malizia unmittelbar eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen und der schnelle Einsatz von Rettungskräften konnten den Mann, der seit März an Bord des Forschungsschiffs war, nicht mehr retten. Lokale Kräfte hätten versucht, den Verunglückten wiederzubeleben, und ihn in ein Krankenhaus gebracht. Dort sei er trotz aller Bemühungen gestorben.
Crew-Mitglied der Malizia war zuvor als Rucksacktourist unterwegs
Malizia mit Boris Herrmann, der sich derzeit an der Teambasis in Lorient aufhält, stehe „in engem Kontakt mit der Familie und biete ihr in dieser unglaublich schweren Zeit ihre volle Unterstützung“ an, hieß es. Eine bereits angelaufene Ermittlung soll den genauen Unfallhergang klären.
Das könnte Sie auch interessieren: Er spielte auch in der Bundesliga: Ex-Torwart Manninger (48) stirbt bei Zugunfall
Bevor sich der Mann der Malizia-Crew angeschlossen hatte, sei er zuvor bereits „mehrere Monate als Rucksacktourist über Land und auf dem Waser unterwegs“ gewesen, heißt es in der Pressemitteilung. Auf die Crew der „Malizia Explorer“ sei er in Argentiniens südlichster Stadt Ushuaia getroffen. „Bei seiner Begeisterung, seiner Freundlichkeit und seiner tiefen Leidenschaft für das Segeln und das Meer freute sich die Crew, ihn einige Monate später, im März 2026, für die Atlantiküberquerung an Bord zu haben“, heißt es in dem Statement. (sid/dj)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.