Hamburgerin sorgt bei French Open mit Detail auf dem Platz für Aufsehen
Gegen die Spanierin Sara Sorribes Tormo behält Tamara Korpatsch den Durchblick – auch wegen ihrer Sonnenbrille? Der Sieg zum Auftakt ist verdient.
Die Hamburgerin Tamara Korpatsch ist bei den French Open in die zweite Runde eingezogen. Die 31-Jährige besiegte die Spanierin Sara Sorribes Tormo mit 6:4, 6:2 und meisterte zum zweiten Mal in ihrer Karriere die Auftakthürde beim Grand-Slam-Turnier auf Sand. Ihre nächste Gegnerin ist die Chinesin Wang Xinyu.
Tamara Korpatsch spielt mit Sonnenbrille
Auffällig war, dass Korpatsch mit einer Sonnenbrille spielte. Das dürfte mit der starken Sonneneinstrahlung am Auftakttag in Roland Garros zu tun gehabt haben. Auf jeden Fall behielt die Weltranglisten-95. gegen die Spanierin den Durchblick und siegte verdient.
Am ersten Tag der French Open machten Temperaturen um die 30 Grad den Spielern zu schaffen. Während der Pausen bieten den Tennisprofis große Sonnenschirme Schutz vor der Sonne, gehalten werden diese von Ballkindern. Viele Spieler und Spielerinnen legten sich auch große Eiswürfelbeutel auf den Nacken oder Kopf, um sich auf der Bank zu kühlen. Die Besucher des Grand-Slam-Turniers in Roland Garros suchten überwiegend schattige Plätze auf, vor den Wassersprinklern gab es lange Schlangen.
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Welche konkreten Hitze-Regeln die Organisatoren der French Open verfolgen, war zunächst unklar. Die ATP als Spielervereinigung der Männer hat ab dieser Saison eine verbindliche Hitzeschutz-Regel eingeführt und ist damit dem Weg des Frauen-Pendants WTA gefolgt. Die Regeln richten sich nach einem Index, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und weitere Faktoren berücksichtigt und ab einem bestimmten Schwellenwert Abkühlpausen und Spielunterbrechungen vorsieht. (dpa/mp)