Tamara Korpatsch spielt einen Ball im Spiel gegen Katie Boulter

Tamara Korpatsch unterlag der Britin Katie Boulter und verpasste somit ihren zweiten WTA-Titel Foto: imago/CTK Photo

Hamburgerin verliert Tennis-Finale – und bedankt sich bei Gegnerin

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Tennisspielerin Tamara Korpatsch hat ihren zweiten Titel auf der WTA-Tour verpasst. Im tschechischen Ostrava musste sich die 30 Jahre alte Hamburgerin im Finale der Britin Katie Boulter mit 7:5, 2:6, 1:6 geschlagen geben. 

„Ich denke, ich habe heute ganz gut gespielt, aber du hast mich so aussehen lassen, als hätte ich schlecht gespielt“, sagte Korpatsch nach dem Match zu ihrer Kontrahentin Boulter: „Trotzdem möchte ich dir danken: Du hast vor zwei Jahren sehr nette Worte an mich gerichtet, als es nach einer Verletzung für mich gar nicht lief. Vielen Dank dafür.“

Zum zweiten Mal war Korpatsch ins Finale eines WTA-Turniers vorgedrungen, hatte dabei keinen Satz abgegeben. Entsprechend selbstbewusst trat sie auf, antwortete im ersten Satz auf ein verlorenes Aufschlagspiel mit zwei Breaks und sicherte sich wenig später den ersten Durchgang. Im zweiten Satz wendete sich das Blatt: Nach zwei verlorenen Aufschlagspielen gab die Deutsche erstmals im Turnier einen Satz ab.

Korpatsch verlor dritten Satz – Boulter mit vierten WTA-Titel

Im entscheidenden dritten Durchgang fand Korpatsch nicht mehr zu ihrem Spiel. Boulter übernahm die Kontrolle und sicherte sich nach 1:58 Stunden Spielzeit ihren vierten WTA-Titel.

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Nach den frühen Niederlagen von Mona Barthel und Tatjana Maria war die Weltranglisten-124. die letzte verbliebene Deutsche im mit 283.347 Dollar dotierten Wettbewerb. Im rumänischen Cluj-Napoca hatte Korpatsch 2023 ihren bisher einzigen WTA-Turniersieg gefeiert. (sid/ea)

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