Gesa Krause vor dem Marathon-Start

Gesa Krause musste ihren ersten Marathon vorzeitig beenden. Foto: picture alliance/dpa | David Gonzalez

„Bin ich zu schwach?“ Gesa Krause meldet sich nach bitterem Marathon-Debüt

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Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause hat sich nach ihrem bitteren Aus bei ihrem Marathon-Debüt in Valencia auf Instagram zu Wort gemeldet. „Die gestrige Erfahrung schmerzt unheimlich“, schrieb Krause, die am Sonntag erstmals über die 42,195 Kilometer an der Startlinie stand.

„Ich wünschte, ich hätte eine Erklärung, warum mein Körper gestern ab Kilometer 26 plötzlich gestreikt hat. Warum ich so früh nicht mehr auf Kurs bleiben konnte. Bin ich zu ’schwach‘ für Marathon? Waren 11 Wochen zur Vorbereitung einfach zu ambitioniert und schlichtweg zu kurz? Oder war gestern einfach nicht mein Tag?“, fragte sich Krause.

Krause musst bei bei Kilometer 34 abbrechen

Die zweimalige Europameisterin über 3000 Meter Hindernis musste ihren ersten Marathon bei Kilometer 34 abbrechen. Bis dahin hatte Krause ein durchaus gutes Rennen abgeliefert und die angestrebte 2:30-Stunden-Marke im Blick. Ab Kilometer 26 habe sie gemerkt, dass „der Ofen schlagartig aus“ gewesen sei, und versuchte danach acht Kilometer lang, zurück in die Spur zu finden – jedoch ohne Erfolg.

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Krause hatte nach der Leichtathletik-WM in Tokio angekündigt, künftig zweigleisig zu fahren und sich auch über die Marathon-Distanz zu versuchen. (sid/hmg)

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