Alexander Zverev klatscht

Alexander Zverev wird auch in diesem Jahr am Rothenbaum in Hamburg aufschlagen. Foto: WITTERS

Elf Top-20-Spieler am Rothenbaum! Diese Tennis-Stars kommen nach Hamburg

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Nicht einmal einen Monat dauert es noch, dann ist in Hamburg wieder ganz großes Tennis zu sehen. Bei den Bitpanda Hamburg Open schlägt die internationale Spitze am Rothenbaum auf. Am Mittwochvormittag wurde neben der offiziellen Teilnehmerliste für die Turnierwoche vom 16. bis zum 23. Mai auch eine neue Trophäe mit einem besonderen Detail vorgestellt. Zudem hat Turnierdirektor Enric Molina über die Teilnahme von Alexander Zverev gesprochen, die zuletzt ein wenig ins Wackeln gekommen war.

Bereits bekannt gegeben wurde zuvor die Teilnahme der deutschen Nummer eins Alexander „Sascha“ Zverev (29 Jahre, 3.), Vorjahressieger Flavio Cobolli (23 Jahre, 13.), Felix Auger-Aliassime (25 Jahre, 5.) sowie vom deutschen Jan-Lennard Struff (35 Jahre, 81.) und Toptalent Justin Engel (18 Jahre, 186.). Zudem wurde schon mitgeteilt, dass Holger Rune (22 Jahre, 39.) nach siebenmonatiger Verletzungspause (Achillessehnenriss) sein Comeback am Rothenbaum geben wird.

Hamburg Open: Diese Stars schlagen am Rothenbaum auf

Hinzu kommen nun viele weitere Top-Spieler. Neben Zverev und Auger-Aliassime sind Shootingstar Ben Shelton (23 Jahre, 6.) und 2022-Sieger Lorenzo Musetti (24 Jahre, 9.) als Top-10-Spieler mit dabei. Insgesamt werden elf der 20 weltweit besten Tennisspieler in Hamburg aufeinander treffen.

Die Pressekonferenz zur Verkündung der Entry List wurde im Port des Lumières ausgetragen WITTERS
Port des Lumières
Die Pressekonferenz zur Verkündung der Entry List wurde im Port des Lumières ausgetragen

Bei der modern aufgezogenen und ersten immersiven ATP-Pressekonferenz im Port des Lumières wurden mit Jiri Lehecka (24 Jahre, 14.), Karen Khachanov (29 Jahre, 16.), Valentin Vacherot (27 Jahre, 17.), Tommy Paul (28 Jahre, 18.), Frances Tiafoe (28 Jahre, 19.) und Francisco Cerundolo (27 Jahre, 20.) insgesamt elf Top-20-Spieler vorgestellt. Damit sind die Hamburg Open in diesem Jahr trotz des Termins unmittelbar vor den French Open bestens aufgestellt.

Wildcards werden noch verteilt – Chance für Alcaraz?

Komplett machen die 22 vergebenen Startplätze folgende Spieler: Luciano Darderi (24 Jahre, 22.), Alejandro Davidovich Fokina (26 Jahre, 24.), Jakub Mensik (20 Jahre, 27.), Jack Draper (24 Jahre, 28.), Tomas Martin Echeverry (26 Jahre, 29.), Corentin Moutet (27 Jahre, 30.), Joao Fonseca (19 Jahre, 31.), Brandon Nakashima (24 Jahre, 32.), Ugo Humbert (27 Jahre, 34.) sowie Denis Shapovalov (27 Jahre, 35.). Damit liegt der Cut der direkten Teilnahme bei Platz 39. Alle weiteren Top-Spieler können erst nachrücken, wenn jemand kurzfristig absagen sollte. In der Doppel-Konkurrenz wird zudem das deutsche Top-Duo aus Tim Pütz und Kevin Krawietz an den Start gehen.

Neben Struff und Engel bleibt somit noch Platz für zwei Wildcard-Teilnehmer, die vom Deutschen Tennis Bund verteilt werden, vier Qualifikanten und zwei sogenannte „Special Exempts“, mit denen Spieler unterstützt werden sollen, die beispielsweise aufgrund von vorherigen Turnieren nicht an der Qualifikation teilnehmen könnten.

Ein möglicher Profiteur der verbleibenden Plätze könnte der aktuell verletzte Carlos Alcaraz (Schmerzen im rechten Handgelenk) sein. Zuletzt hatte die zwei der Welt in Frage gestellt, ob er für die Turniere in Rom oder Paris fit werden würde. Die Hamburg Open wären die letzte Chance für ihn, Matchpraxis vor den French Open zu sammeln. „Es gibt immer die Chance, das Topspieler kurzfristig dazu stoßen. Ich bin in Kontakt mit seinem Manager, wir hätten ihn gerne hier in Hamburg. Aber ich will auch nicht zu viel spekulieren, erst mal muss er fit werden. Dann wäre er hier natürlich willkommen“, ließ sich Molina die Option offen.

Zverev stellte Teilnahme beim Heimturnier in Frage

Zuletzt wurde trotz der Zusage spekuliert, ob Zverev sein Heimturnier am Rothenbaum absagen könnte. Grund waren Zverevs Worte nach seinem Halbfinal-Aus gegen Cobolli in München. „Meine Beine waren nicht mehr da. Ich glaube, Carlos (Alcaraz, d. Red.) und Jannik (Sinner, d. Red.) machen es schon schlau, dass sie nicht jede Woche spielen, auch wenn es vielleicht Masters-Turniere sind, auch wenn es vielleicht Turniere zu Hause sind“, hatte er gesagt und in Frage gestellt, ob eine Teilnahme in Hamburg sinnvoll wäre. „Das Hauptziel ist es, in Paris das beste Tennis zu zeigen. Da muss ich natürlich auch meinen Spielplan schlau gestalten“, sagte Zverev, der nach Plan vor den French Open noch in Madrid, Rom und Hamburg spielen wird.

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„Ich bin sicher, dass er sich 100 Prozent mit dem Turnier verbunden fühlt. Wir erwarten ihn und freuen uns auf ihn“, zeigte sich Turnierdirektor Molina zuversichtlich nach den kürzlich aufgekommenen Fragezeichen um den deutschen Top-Spieler. „Wir zählen auf ihn. Es ist immer unser größter Wunsch, ihn hier zu haben. Er hat in den vergangenen Jahren gezeigt, wie viel ihm das Turnier bedeutet.“

Die neue Siegertrophäe der Hamburg Open bildet das Dach des Center Courts am Rothenbaum ab. WITTERS
Die Siegertrophäe der Hamburg Open
Die neue Siegertrophäe der Hamburg Open bildet das Dach des Center Courts am Rothenbaum ab.

Im Finale am 23. Mai könnte Zverev demnach um die brandneue Trophäe spielen, die ebenfalls am Mittwoch vorgestellt wurde. „Wir wollten etwas Besonderes und Einzigartiges kreieren“, kommentierte Molina den Pokal. An der Spitze der Trophäe ist das Dach des Center Courts der Anlage am Rothenbaum integriert. „Der Center Court in Hamburg ist einer der ikonischsten der Welt. Das wollten wir irgendwie auf der Trophäe abbilden“, erklärte Molina den Bezug. „Ich bin mir sicher, die 32 Spieler werden alles geben, um diese Trophäe zu gewinnen.“

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