Martin Schindler schaut konzentriert beim Pfeilwerfen

Darts-Profi Martin Schindler möchte sich mit der hohen Erwartungshaltung nicht beschäftigen. Foto: Imago/ Pro Sports Images

„Fliegen alle schnell raus“: Schindler über den Druck bei der Darts-WM

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Darts-Profi Martin Schindler möchte sich mit den gestiegenen Erwartungen in Deutschland nicht beschäftigen.

„Es gibt bestimmt Fans, die sagen: Wir wollen, dass ein deutscher Spieler Weltmeister wird. Es gibt auch andere, die sagen, die deutschen Spieler fliegen alle schnell raus. Es gibt eine ganze Menge Ansichten – positiv und negativ. Aber als Spieler darf man sich darüber keine Gedanken machen“, sagte er nach dem 3:0-Erfolg in der zweiten Runde gegen Keane Barry. „Ich muss mein eigenes Spiel durchziehen.“

Schindler: „Ich bin reifer geworden“

Er habe dank eines Prozesses gelernt, mit Druck besser umzugehen, sagte Schindler. „Ich bin reifer geworden – als Spieler, als Vater, als Mann. Ich habe viele Erfahrungen gemacht“, sagte er und ergänzte: „Man muss das annehmen, man muss es fühlen und man muss da durch – und dann muss man es einfach besser machen.“

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Zweimal stand er bei der WM bereits in der dritten Runde. Im Vorjahr schied er in der zweiten Runde aus. Nun trifft er nach Weihnachten auf den Weltranglisten-20. Ryan Searle, den er als Gegner schätzt: „Ich weiß, dass er sehr, sehr gut spielen kann. Aber ich kann genauso gut spielen oder sogar noch besser. Und ich werde versuchen, mir meine Momente zu nehmen.“ (dpa/lam)

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