Schock beim Hamburg-Marathon: Läufer muss reanimiert werden – Zieleinlauf gesperrt!
Lange Zeit lief alles nach Plan beim 40. Haspa Marathon Hamburg. Bei bestem Wetter lief Samuel Fitwi als erster Deutscher seit 27 Jahren aufs Podium, Brillian Kipkoech lief zu einem neuen Streckenrekord bei den Frauen. Doch all das rückte nur kurze Zeit später aufgrund eines medizinischen Notfalls in den Hintergrund.
Neben den Eliteathleten gingen auch tausende Hobbyläufer in Hamburg an den Start und genossen den Jubiläumslauf. Insgesamt waren es 46.000 Menschen, die verteilt auf alle Events am Wochenende an den Läufen teilnahmen.
Medizinischer Notfall beim Hamburg-Marathon
Nach und nach überquerten erst die Top-Athleten, und dann auch die Amateure die beiden nebeneinander aufgestellten Ziellinien. Nach rund drei Stunden und 40 Minuten musste dann jedoch einer der beiden Zieleinläufe vorübergehend gesperrt werden. Grund war ein medizinischer Notfall.

Binnen weniger Sekunden rückte der Sport in den Hintergrund. Innerhalb von Minuten hatten mehrere Sportler Probleme mit dem Kreislauf und mussten mit einer Trage abtransportiert werden. Ein Läufer sorgte dann für einen Schock. Wenige Meter nach dem Zieleinlauf sackte er zusammen und musste von Sanitätern minutenlang reanimiert werden. Kurz darauf wurde er im Rettungswagen Richtung Krankenhaus gebracht.
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Die Feuerwehr bestätigte der MOPO, dass es sich um einen 35 Jahre alten Mann handelte. Die Reanimation sei demnach positiv verlaufen und der Kreislauf des Läufers soll wieder intakt sein. Die Sanitäter werden nach dem Einsatz vor Ort vom Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut.
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