Deutscher in der NFL auf den Spuren von Tom Brady – ein Hamburger muss zittern
Der Kölner Marlin Klein (23) ist im NFL-Draft überraschend früh von den Houston Texans ausgewählt worden und steht vor einer Karriere in der besten Football-Liga der Welt. Der Tight End, der zuletzt am College in Michigan gespielt hatte, wurde in der Nacht zu Samstag in der zweiten Runde an Position 59 gezogen. Die Auswahl der Talente findet in Pittsburgh statt.
„Ich wollte von Anfang an nach Houston. Meine Verlobte und meine Familie können das bestätigen“, sagte Klein. Houston sei „ein hartes, körperbetontes Footballteam. Genau für so eine Mannschaft spiele ich gerne, davon möchte ich ein Teil sein.“ Die Texans haben die Vince Lombardi Trophy in der NFL zwar noch nie gewonnen, standen zuletzt aber regelmäßig in den Playoffs.
Wie Tom Brady: Marlin Klein war Kapitän in Michigan
Klein galt unter Experten eigentlich als Pick für die späteren Runden, nun kämpft er in Houston um einen Platz in der Offensive Line, die Verstärkung benötigt. Er gilt als relativ unerfahren, allerdings mit großem Potenzial. Bei den Michigan Wolverines war er zuletzt wie einst Football-Ikone Tom Brady Teamkapitän.

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In der NFL hat er als Rookie ein Millionengehalt sicher. „Ich habe gezeigt, dass ich schnell laufen kann, dass ich Bälle fangen kann. Aber viele Leute mögen, dass ich gut blocken kann. Da gibt es nicht viele Tight Ends in der NFL und am College, die beides können“, erklärte Klein im und betonte seine Führungsqualitäten: „Was mich ausmacht, ist, wie ich mit anderen umgehe. Ich habe eine Beziehung mit denen, die mir die Wäsche oder das Frühstück machen. Viele Jungs haben mich als Vorbild gesehen.“
Maurice Heims aus Hamburg hofft, im NFL-Draft gezogen zu werden
Eine Alternative zu seinen NFL-Plänen hatte Klein, der 2019 nach dem Schulabschluss in die USA gegangen war, nach eigenen Angaben nie. „Manchmal sage ich: Reifen wechseln. Aber ich weiß es nicht. Mein Plan A war immer: Ich ziehe in die USA und schaffe es in die NFL. Und Plan B war immer, dass Plan A läuft“, sagte er.
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Mehr um einen Platz zittern müssen die anderen sechs Deutschen im Draft Paul Rubelt (Frankfurt/Oder), Mark Petry (Hochheim), Florian Stahler (Köln), Maurice Heims (Hamburg), Felix Leppen (Witzenhausen) sowie Leo Blumentritt (Weichs). (sid/dj)
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