Das gab’s noch nie: Darum wird eine Formel-1-Kurve nach einer Deutschen benannt
Das hat es noch nicht gegeben. Eine Kurve einer Formel-1-Strecke wird den Namen von zwei Frauen tragen. Eine davon kommt aus Deutschland.
Die deutsche Renningenieurin Laura Müller vom Team Haas und Red Bulls britische Rennstrategin Hannah Schmitz werden als erste Frauen Namensgeberin für eine Kurve einer Formel-1-Rennstrecke. „Kurve sechs ist im Rahmen der Initiative ‚In Her Corner‘ zum Internationalen Frauentag zwei der einflussreichsten Ingenieurinnen der Formel 1 gewidmet“, kündigte die Veranstalter des Großen Preises von Australien mit.
Müller ist erste Renningeneurin überhaupt in der Formel 1
Das Auftaktrennen der neuen Saison findet am 8. März auf dem Albert Park Circuit von Melbourne statt. Die Widmung ist Teil der Kampagne „In Her Corner“ (In ihrer Kurve) von australischen Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie der Australian Grand Prix Corporation.

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„Es ist mir eine Ehre, schon so früh in meiner Formel-1-Karriere Teil dieser Anerkennung zu sein“, sagte Müller und hofft, Mädchen und junge Erwachsene für eine Karriere in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu motivieren. Die 34-Jährige ist seit dem vergangenen Jahr die erste Renningenieurin in der Motorsport-Königsklasse. Beim amerikanischen Team Haas ist Müller die erste Ansprechpartnerin im Rennen für den französischen Piloten Esteban Ocon.
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Die Kurve mit den neuen Namen soll drei Tage vor dem Rennen im Beisein von Müller und Schmitz, die mit ihren Rennstrategien auch großen Anteil an den Erfolgen von Vierfach-Weltmeister Max Verstappen von Red Bull hat, eingeweiht werden. (dpa/ea)
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