Paul Lim schaut glücklich

Paul Lim verpasste die dritte Runde der WM und unterlag Luke Humphries mit 0:3. Foto: imago/Action Plus

Darts-Opa und Kenia-Wunder: WM-Helden raus – Clemens mit Hammer-Match

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Die Darts-WM ist kurz vor Weihnachten um zwei besondere Attraktionen ärmer. Wenige Stunden nach dem Aus von Kenias David Munyua verlor auch Senior Paul Lim in London klar. Der 71-Jährige aus Singapur unterlag dem exzellent aufgelegten Ex-Weltmeister Luke Humphries aus England glatt mit 0:3 und verpasste damit einen historischen Einzug in die dritte Runde.

Zum WM-Start hatte Lim sensationell mit 3:1 gegen den Schweden Jeffrey de Graaf gewonnen und als ältester Sieger Darts-WM-Geschichte geschrieben. Gegen Humphries, Weltmeister von 2024, war der Routinier aber komplett chancenlos und gewann lediglich ein Leg.

Humphries nun gegen Clemens

Der Engländer nahm damit erfolgreich Revanche für die Darts-WM 2021, als er nach 2:0-Führung noch mit 2:3 gegen Lim verloren hatte. Humphries trifft nach Weihnachten in Runde drei auf den Deutschen Gabriel Clemens, der Wessel Nijman aus den Niederlanden am Nachmittag mit 3:0 besiegte.

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Ebenfalls am Nachmittag beendet war der Weg von Debütant Munyua, der Kenia vergangene Woche den ersten Sieg bei einer Darts-WM beschert hatte. Mit dem 3:2 gegen den belgischen Mitfavoriten Mike de Decker in Runde eins hatte Munyua so auf sich aufmerksam gemacht, dass Kenias Staatspräsident Glückwünsche nach London schickte.

Darts: Bereits vier Deutsche in WM-Runde drei

Sein erster Auftritt war umso spektakulärer, als dass er sich gleich mehrere Male verrechnete – und trotzdem in dem knappen Duell als Sieger von der Bühne ging. In Runde zwei war gegen den Niederländer Kevin Doets aber schnell Schluss. Beim deutlichen 0:3 gewann der Tierarzt aus Kenia lediglich zwei Legs.

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Runde drei beginnt am 27. Dezember. Als letzter Deutscher vor Weihnachten spielt am Dienstag (16.30 Uhr/Sport1 und DAZN) Arno Merk gegen den Schotten Peter Wright. Bereits in Runde drei stehen Ricardo Pietreczko, Martin Schindler und der ehemalige WM-Halbfinalist Clemens. (dpa/lam)

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