Besiegt vom Mann mit dem Furz-Spruch: Erster Deutscher bei Darts-WM gescheitert
Als erster Deutscher bei dieser Darts-WM hat Lukas Wenig eine Niederlage hinnehmen müssen. Ein mögliches Duell mit einem Ex-Weltmeister entgeht ihm damit.
Der deutsche Darts-Profi Lukas Wenig ist in Runde eins der Weltmeisterschaft in London ausgeschieden. Der 31 Jahre alte Franke verlor am Abend mit 1:3 gegen den Niederländer Wesley Plaisier und bekommt somit keine Chance auf ein mögliches Zweitrundenduell mit Weltklasse-Profi Gerwyn Price (Wales).
Lukas Wenig war als dritter deutscher Spieler im Einsatz
Die zuvor makellose deutsche Bilanz bei der aktuellen WM ist damit Geschichte. Vor Wenig hatten sich Arno Merk (3:1 gegen Belgiens Kim Huybrechts) und Gabriel Clemens (3:0 gegen den Amerikaner Alex Spellman) durchgesetzt. „Es waren einfach viel zu viele Fehler. Es war von vorne bis hinten eine reine Achterbahnfahrt. Ich habe nie richtig in mein Spiel gefunden“, sagte Wenig bei DAZN.

Der Deutsche zeigte einen nervösen Beginn und konnte sich auch nach dem gewonnenen zweiten Satz nicht wirklich steigern. Falls Ex-Weltmeister Price seine Pflichtaufgabe gegen den Tschechen Adam Gawlas meistert, kommt es zum Duell mit Plaisier.
Plaisier sorgte mit lockerem Furz-Spruch für Lacher
Der Weltranglisten-79. hatte im vergangenen Jahr für Lacher gesorgt, als er zu einem vermeintlichen Furz-Skandal im Darts befragt wurde. Nach dem Duell zwischen Darren Webster und Plaisiers niederländischem Landsmann Ron Meulenkamp hatte Webster seinem Gegner vorgeworfen, ihn mit Fürzen auf der Bühne aus dem Konzept gebracht zu haben. Plaisier, ein guter Freund von Meulenkamp, bezog daraufhin in einem Podcast Stellung, sagte: „Ich habe von Ron gehört, dass er nichts Falsches getan hat und dass es den ganzen Tag über in dem Raum übel roch.“

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Weiter sagte er laut der Website „Darts News“: „Ich weiß, wenn Ron wirklich furzt, steht man nicht mehr auf.“ Wenn er selbst mit solchen Vorwürfen konfrontiert würde, würde er seinen Gegner nicht mal mehr anschauen. Etwas Ähnliches habe er aber auch nie erlebt. „Schon gar nicht auf einer Bühne“, sagte er und lachte: „Ich habe vielleicht einmal aus Versehen in der Kneipe gefurzt, aber das passiert jedem mal.“
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Insgesamt sind acht Deutsche bei der WM dabei, das ist eine Bestmarke. Am Montagabend ist Max Hopp gegen den Engländer Martin Lukeman gefordert. Die WM wird in diesem Jahr erstmals mit 128 Teilnehmern ausgetragen. (mp/dpa)
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