Audi hat einen ersten Eindruck in das neue Farbschema des künftigen Rennwagens gegeben

Audi geht ab 2026 in der Formel 1 an den Start. Foto: instagram/audif1

Audi stellt erstes Design für Formel-1-Rennwagen vor und macht eine Ansage

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Audi hat 116 Tage vor seinem Debüt in der Formel 1 einen Ausblick auf das neue Werksteam gewährt und dabei auch die hohen Ambitionen unterstrichen. „Wir kommen nicht in die Formel 1, nur um dabei zu sein“, sagte Audi-CEO Gernot Döllner anlässlich der Vorstellung des Design-Konzepts für die Königsklasse am Mittwochabend in München: „Wir wollen gewinnen. Gleichzeitig wissen wir, dass man nicht über Nacht zu einem Spitzenteam wird. Ab 2030 wollen wir um den Weltmeistertitel kämpfen.“

Der deutsche Hersteller hat zu diesem Zweck das traditionsreiche Schweizer Sauber-Team übernommen, das ab der Saison 2026 als Audi-Rennstall an den Start gehen wird. Das Formel-1-Engangement stelle für das Unternehmen ein „strategisches Flaggschiff“ dar, es soll eine „technologische, kulturelle und unternehmerische Neuerfindung der Marke“ widerspiegeln, teilte Audi mit.

Audi gibt Einblick in die „neue visuelle Identität der Marke“

Am Mittwochabend gab es zunächst lediglich einen Einblick in das Farbschema des künftigen Rennwagens, welches der „neuen visuellen Identität der Marke“ entspreche. Das Konzeptauto R26 ist in Titan, Carbon-Schwarz und Rot gehalten, rot sind auch die Audi-Ringe. Der echte Bolide für das kommende Jahr mit der endgültigen Lackierung wird im Januar 2026 vorgestellt. Die Saison beginnt am 8. März in Melbourne.

Die sportlichen Geschicke leiten der ehemalige Ferrari-Teamchef Mattia Binotto und der einstige Red-Bull-Mann Jonathan Wheatley. Als Fahrer treten der deutsche Routinier Nico Hülkenberg (38) und das brasilianische Talent Gabriel Bortoleto (21) an.

Audi holt sich den Staatsfond von Katar an Board

Audis Rennwagen entsteht in der langjährigen Sauber-Fabrik in Hinwil, die Motoren werden bei Audi in Neuburg an der Donau gebaut. Beide Standorte wurden und werden zu diesem Zweck ausgebaut, auch die Zahl der Mitarbeitenden steigt deutlich. Für neues Kapital holte Audi in diesem Jahr den Staatsfonds von Katar an Bord, der eine „signifikante Minderheitsbeteiligung“ des Rennstalls erwarb. Die Kataris halten seit 2009 auch bereits Anteile an Audis Mutterkonzern Volkswagen.

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Vom Formel-1-Engagement erhofft Audi sich in für die Automobil-Industrie schwierigen Zeiten die Erschließung einer neuen, „insbesondere jüngeren Zielgruppe, in der die Formel 1 ein rasantes Wachstum erlebt“, sagte Jürgen Rittersberger, CFO der AUDI AG: „Wenn wir die Entwicklung von Sponsoring-Möglichkeiten, Teambewertungen und das gesamte Umsatzpotenzial in der Formel 1 betrachten, wird eines klar: Dieser Weg macht für Audi – auch wirtschaftlich – absolut Sinn.“ (sid/fwe)

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