Jordan Smith mit Trophäe

Jordan Smith will seine große Gewinnsumme in ein Haus investieren. Foto: IMAGO/AAP

Amateur gewinnt Millionen-Jackpot – Zverev verliert gegen eine Frau

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In seiner Karriere kassierte der australische Tennis-Spieler Jordan Smith bislang lediglich 6.388 US-Dollar – jetzt hat er sein Preisgeld auf einen Schlag um das mehr als 100-fache erhöht. Der 29-Jährige holte sich beim Showturnier „1 Point Slam“ kurz vor den Australian Open den Sieg und den Jackpot von einer Million Australischer Dollar (rund 570.000 Euro). Der Amateur durfte jubeln – und nicht die ebenfalls angetretenen Topstars Carlos Alcaraz (Spanien), Jannik Sinner (Italien) oder Alexander Zverev (Hamburg).

Das lag am ungewöhnlichen Format: Die Matches wurden in der Rod Laver Arena von Melbourne nur über jeweils einen Punkt ausgespielt. Wer den Vorteil des Aufschlags erhielt, das wurde am Netz durch das Glücksspiel „Schere, Stein, Papier“ ermittelt. Im Teilnehmerfeld standen 24 Tennis-Profis und 24 weitere Akteure, zu denen Amateurspieler, Prominente und Ex-Profispieler zählten. Männer und Frauen traten im gleichen Wettbewerb an.

So kam es, dass Zverev gegen eine Frau verlor: Der Weltranglistendritte musste sich Joanna Garland aus Taiwan geschlagen geben. Doch der Olympiasieger von 2021 nahm es gelassen und nannte das Showevent „eine gute Idee, eine tolle Sache“.

Jordan Smith siegt beim Showturnier „1 Point Slam“

Die Weltranglisten-117. Garland schaffte es bis ins Finale gegen Smith, wo sie aber den Aufschlag-Vorteil nicht nutzen konnte und eine Rückhand ins Aus schlug. Der Australier Smith, der auf dem Weg ins Endspiel unter anderem Italiens Tennis-Star Sinner schlug, durfte sich nach nur sechs gewonnenen Punkten über eine stattliche Prämie und viel Aufmerksamkeit freuen.

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Auf dem X-Account der Australian Open wurden Bilder des jubelnden und lächelnden Smith verbreitet, dazu stand geschrieben: „Behalte dieses Lächeln für den Rest der Woche, des Monats, des Jahres, Jordan Smith.“ Der Gewinner verriet hinterher, dass er das gewonnene Geld in ein Haus investieren wolle.

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Smith spielt laut Angaben des australischen Tennis-Verbands seit seinem dritten Lebensjahr Tennis. In seiner Juniorenzeit spielte er unter anderem gegen Zverev, doch anders als der Hamburger schaffte Smith den Durchbruch bei den Erwachsenen nie. Als seine beste Weltranglisten-Postion ist der 1141. Platz übermittelt. (dpa/hmg)

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