Zittersieg gegen Frankreich! Hamburgerin Nix muss ums Olympia-Viertelfinale bangen
Mit ihrem 2:1 nach Verlängerung gegen Frankreich haben die deutschen Eishockeyspielerinnen ihre Chancen aufs olympische Viertelfinale deutlich gesteigert – ganz am Ziel sind sie aber noch nicht. Die Hamburgerin Emily Nix hatte viel Schusspech.
Gegen die Französinnen, die für Russland ins Zehnerfeld nachgerückt waren, dominierte das deutsche Team zwar das Geschehen, tat sich vor dem Tor aber schwer. Als Laura Kluge 34 Sekunden vor Schluss des ersten Drittels dann ein Überzahlspiel zum 1:0 nutzte, schien der Bann gebrochen. Mit einem Sieg nach den regulären 60 Minuten wäre Deutschland das Viertelfinal-Ticket nicht mehr zu nehmen gewesen.
Duvin zwingt Deutschland in die Verlängerung
Frankreich verteidigte weiter konsequent, schoss insgesamt nur 14 Mal aufs deutsche Tor – doch als Estelle Duvin in der 49. Minute frei vor dem Kasten auftauchte, versenkte sie den Puck zum Ausgleich ins Netz. Verlängerung – und damit nur noch zwei statt drei Punkte für die Siegerinnen. Ärgerlich auch für die einzige Olympiateilnehmerin aus Hamburg: In ihren 18 Minuten auf dem Eis schoss Nix gleich sieben Mal aufs französische Tor, doch der Puck wollte einfach nicht rein.
Jobst Smith trifft zum deutschen Sieg
Katerina Jobst Smith machte es besser und besiegelte nach 67 Sekunden Overtime das französische Turnier-Aus. Deutschland liegt vor dem abschließenden Spiel am Dienstag (16.40 Uhr) gegen Italien mit fünf Punkten hinter Schweden (9) und Italien (6), aber vor Japan (3) und Frankreich (1).
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Platz drei würde zum Einzug ins Viertelfinale reichen. Falls Japan im Spiel zuvor gegen Schweden eine große Überraschung gelingen sollte, bräuchten Nix und Co. dafür wenigstens einen Punkt gegen das Team des Olympia-Gastgebers.
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