„Ziemlich Lustig“: Deutscher NHL-Star trifft Schulfreund im Olympischen Dorf
Moritz Seider traute seinen Augen nicht. Der deutsche Eishockey-Star hatte kaum das Olympische Dorf in Mailand bezogen, da wurde der NHL-Verteidiger in seine Kindheit zurückversetzt. Unerwartet und ungeplant lief Seider Eisschnellläufer Moritz Klein über den Weg – einem alten Klassenkameraden aus Kindheitstagen.
„Wir haben uns in der Mensa gesehen und dann war es irgendwie relativ klar, dass wir uns kennen. Dann hat man zusammen die Mittagspause verbracht und sich viel Glück gewünscht“, berichtete Seider. Die gemeinsame Schulzeit in Erfurt liegt weit zurück, „das war so die vierte, fünfte, sechste Klasse“, sagte Seider und ergänzte: „Seine Eltern werden kommen, meine Eltern werden kommen. Ich glaube, das wird ziemlich lustig.“
Seider schwärmt vom Olympischen Dorf
Überhaupt ist Seider, der zum Kapitänstrio im DEB-Kader bei Olympia in Mailand zählt, von der Erfahrung im Olympischen Dorf angetan. „Man trifft so viele tolle Nationen und unfassbar erfolgreiche Athleten. Da jetzt irgendwo dazuzugehören, ist natürlich eine Riesenehre.“
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Seider startet am kommenden Donnerstag im Spiel gegen Dänemark in das Eishockey-Turnier. Eisschnellläufer Klein ist erstmals am Mittwoch über 1000 m gefordert. Realistische Medaillenchancen besitzt er nicht. (sid/vb)
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