Taubitz rodelt zum nächsten deutschen Olympia-Gold! Fräbel verpasst Medaille
Rennrodlerin Julia Taubitz ist ihrem Favoritenstatus im vierten Lauf gerecht geworden und hat die dritte Goldmedaille für Deutschland bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo gewonnen. Nach einem schweren Fehler im dritten Lauf verpasste Konkurrentin Merle Fräbel eine Medaille.
Nach dem dritten Lauf war es für Taubitz schon fast eine Formsache. Mit 0,704 Sekunden Vorsprung auf die Lettin Elina Bota ging Taubitz als klare Favoritin in den letzten Durchgang. Fräbel, die nach der Halbzeit nur 61 Tausendstel hinter Taubitz lag, patzte im dritten Lauf direkt zu Beginn. Die 22-Jährige fuhr beim Start rechts in die Bande und verlor über eine Sekunde – und ihre Chance auf eine Medaille.
Taubitz rast souverän zu Gold
In ihrem letzten Lauf ließ sich Taubitz ihren Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen und gewann mit über neun Zehnteln Abstand. Souverän raste sie zu Olympia-Gold. Die 29-Jährige aus dem Erzgebirge war vor vier Jahren in Peking noch als Favoritin im zweiten Lauf gestürzt und nur Siebte geworden.
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Fräbel landete am Ende auf Platz acht, hinter Anna Berreiter, die Sechste wurde. Bronze ging an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson, Silber an die Lettin Elina Bota. Im Cortina Sliding Centre setzte Taubitz damit einen historischen Rodel-Erfolgslauf fort: Seit 1998 kam die Olympiasiegerin im Einsitzer der Frauen stets aus Deutschland.
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