Skurrile Panne bei Olympia: Medaille reißt bei Siegerehrung plötzlich ab
Beim Umgang mit den Medaillen ist bei den diesjährigen Winterspielen offenbar besondere Vorsicht geboten. Ski-Olympiasiegerin Breezy Johnson unterlief nach der Medaillenzeremonie im Überschwang der Gefühle ein kleines Missgeschick – und das nicht als erste Athletin dieser Spiele. Sie sei herumgehüpft und dabei sei ihre Goldmedaille vom Band gerissen, berichtete die US-Amerikanerin nach dem Triumph in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo.
„Nicht damit springen“, sagte die 30-Jährige selbstironisch, als sie bei der Pressekonferenz nach dem Rennen die Einzelteile präsentierte: die Goldmedaille, das Medaillenband und den herausgerissenen Stift, der beides verbinden sollte.
Olympia-Medaille von Johnson reißt bei Siegerehrung ab
Schon tags zuvor hatte es eine ähnliche Panne gegeben: Langläuferin Ebba Andersson aus Schweden war nach ihrem Silber-Coup im Skiathlon ebenfalls die Medaille vom Band gerissen – als sie zu ihrer Familie rannte.
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Skirennfahrerin Emma Aicher ist für den Umgang mit ihrem Edelmetall also gleich doppelt gewarnt. Sie wisse noch gar nicht, was sie mit ihrer Silbermedaille mache, sagte die 22-jährige Deutsche, die in der alpinen Abfahrt hinter Johnson Zweite wurde. „Ich passe darauf auf“, versicherte Aicher aber mit einem Lächeln. (dpa/ea)
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