Deutsches Eiskunstlauf-Gold wie 2018? Berliner Paar kurz vor dem Coup
Minerva Hase und Nikita Volodin ballten nach ihrem famosen Olympia-Kurzprogramm kurz die Fäuste und freuten sich mit ihren Trainern Dmitri Sawin und Knut Schubert. Doch schon wenig später legten sie wieder den vollen Fokus auf ihre Medaillen-Mission und die alles entscheidende Paarlauf-Kür heute Abend (20 Uhr, ZDF).
„Wir werden den Tag genauso gestalten wie heute: Training, Pause, Wettkampf“, sagte Hase. Ihre persönliche Bestleistung im Kurzprogramm hatten die Vizeweltmeister bei den Winterspielen in Mailand förmlich pulverisiert und um knapp zweieinhalb Zähler gesteigert.
Hase/Volodin blenden Konkurrenz aus
Hase/Volodin könnten für das erste deutsche Eiskunstlauf-Gold bei Olympischen Winterspielen seit dem Triumph von Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren in Pyeongchang sorgen. Die Vorzeichen stehen nach einem herausragenden Kurzprogramm mit der persönlichen Bestleistung von 80,01 Punkten zumindest bestens. Im Kampf um die Medaillen liegen Anastasia Metelkina/Luka Berulawa (Georgien/75,46) und Lia Pereira/Trennt Michaud (Kanada/74,60) auf den Rängen zwei und drei.

Das in Berlin trainierende Duo geht also mit einem deutlichen Vorsprung von 4,55 Punkten auf die Zweitplatzierten in die Kür – auch weil die Konkurrenz vor dem Auftritt von Hase/Volodin Nerven zeigte.
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„Wir gucken nicht, wir hören nicht. Wir sind ganz in unserer Bubble. Von daher haben wir da keinen Einfluss von außen bekommen“, sagte die gebürtige Berlinerin Hase. (dpa/lam)
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