Daniela Maier jubelt

Skicrosserin Daniela Maier jubelte nach ihrem Olympiasieg grenzenlos. Foto: imago/GEPA pictures

Nach Bronze-Drama: Olympiasieg! Deutsche Athletin feiert Gold-Märchen

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Skicrosserin Daniela Maier hat bei den Winterspielen die Goldmedaille gewonnen. Im großen Finale in Livigno siegte die 29-Jährige am Freitag vor Weltmeisterin Fanny Smith aus der Schweiz und Peking-Olympiasiegerin Sandra Näslund aus Schweden.

Für die deutschen Skicrosser ist es das erste Gold in Norditalien, für den Deutschen Skiverband (DSV) das zweite nach Skispringer Philipp Raimund. Maier hatte vor vier Jahren in Peking Bronze gewonnen. Die Medaille war ihr damals zunächst wieder aberkannt worden, zehn Monate später erhielt sie das Edelmetall dann nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zurück. Nach dem Bronze-Drama feiert sie nun den größten Erfolg ihrer Karriere.

Vier Jahre nach Peking: Daniela Maier holt Gold im Skicross

Sie raste über die Ziellinie, riss beide Arme hoch und schrie ihre Freude über Gold hinaus. Im Wettkampf ihres Lebens hat Maier ihre Karriere mit dem Olympiasieg gekrönt. Im Ziel wurde sie von Betreuern sofort schier erdrückt – der Jubel kannte keine Grenzen nach einem Finale, in dem sie sich souverän und fehlerfrei gegen zwei weitere große Goldanwärterinnen durchsetzte. Silber-Gewinnerin Smith war gemeinsam mit Maier Dritte bei Olympia 2022. Der schier unbezwingbaren Dominatorin Näslund aus Schweden, Siegerin in Peking, blieb nur Bronze.


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Maier war den ganzen Tag über auf einem guten Weg. Schnellste im Platzierungslauf, in der K.o.-Runde Schnellste in ihren Heats im Achtelfinale, im Viertelfinale und im Halbfinale – auch im Finale lag sie kein einziges Mal zurück, nutzte den Vorteil des besten Start-Gates, das sie sich als Zeitschnellste im Platzierungslauf erkämpft hatte. „Ich bin einfach sprachlos“, sagte sie im Ziel.

„Ich bin einfach sprachlos“: Maier fuhr direkt allen davon

Die Bestzeit im Platzierungslauf war zudem ein Hinweis, dass Maier der Kurs entgegenkam. „Da ist viel Action drin“, berichtete sie. In der K.o.-Runde gewann Maier zunächst ihr Achtelfinale – Teamkollegin Luisa Klapproth schied im selben Lauf als Drittplatzierte aus, auch für Leonie Bachl-Staudinger und Veronika Redder war in der ersten Runde Schluss.

Für Maier dagegen ging es ungebremst weiter. Vor allem am Start, der sonst nicht gerade ihre Stärke ist, verschaffte sich die WM-Dritte von 2025 stets einen Vorsprung. Ihre zwei weiteren Läufe bis zum Finale gewann sie jeweils völlig ungefährdet und mit großem Vorsprung auf die Konkurrentinnen – auch im Finale war es ein Start-Ziel-Sieg.

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Und nichts zu sehen war mehr von der Erkältung, mit der sie nach Livigno angereist war, noch zwei Tage vorher hatte Maier erklärt: „Ich fühle mich nicht ganz so hundertprozentig fit.“ Das Gegenteil war dann der Fall am Tag, als es darauf ankam. (sid/mp)

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