Madonna und Snoop Dogg leiden mit: Nächstes Tränen-Drama um Eiskunstlauf-Star
Pop-Ikone Madonna feuerte sie noch per Video an – doch dann patzte Amber Glenn im Kurzprogramm heftig. Die US-Amerikanerin ist nur 13., der Medaillen-Zug fährt fast schon ohne sie ab.
Da halfen selbst die besten Wünsche von Pop-Ikone Madonna nichts: Amber Glenn ist nach einem verpatzten Kurzprogramm bei den Olympischen Winterspielen in Italien in Tränen ausgebrochen – noch auf dem Eis. Die 26 Jahre alte US-Amerikanerin hat kaum noch eine Chance auf eine Eiskunstlauf-Medaille und liegt nur auf Rang 13.
Amber Glenn mit schwerem Fehler beim Rittberger
Glenn, die als Mitfavoritin gestartet war, erlaubte sich einen schweren Fehler beim geplanten dreifachen Rittberger. Das Element wurde nicht anerkannt. Vor der Kür am Donnerstag (19 Uhr) beträgt ihr Rückstand auf den dritten Platz bereits fast zehn Zähler – der Traum von Gold ist damit schon vor der Kür vorbei.
Glenn gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten dieser Winterspiele – auch wegen ihrer bewegenden Vergangenheit. Im Teenager-Alter musste sie wegen Depressionen und Angstzuständen in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein Grund dafür war ihren Angaben nach auch die toxische Vergleichskultur im Eiskunstlauf.
Madonna schickte Video-Botschaft an Amber Glenn
Zudem litt Glenn an einer Essstörung. In einem großen Porträt im „Time“-Magazin sprach sie über diese Zeit: „Ich dachte, ich komme nirgendwo hin, und rutschte in eine schwere Depression, in der ich nicht mehr weiterleben wollte – ich wollte gar nichts mehr“, sagte sie.

Kurz vor dem Olympia-Kurzprogramm erhielt Glenn eine Videobotschaft von Madonna. Zu deren Lied „Like a Prayer“ war Glenn gelaufen. „Ich habe dich gerade zu meinem Song Like a Prayer tanzen sehen und muss sagen: Ich war absolut überwältigt davon“, sagte Madonna. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass du nicht gewinnst, also möchte ich dir einfach viel Glück wünschen. Hol dir dieses Gold!“ Doch dieser Traum ist bereits vorbei.
Amber Glenn ist bisexuell und pansexuell
2019 machte Glenn öffentlich, dass sie bisexuell sowie pansexuell ist. Das bedeutet, dass die Geschlechtsidentität der begehrten Person keine Rolle spielt.
Nach dem Kurzprogramm liegt die Japanerin Ami Nakai mit 78,71 Punkten in Führung – vor ihrer Teamkollegin Kaori Sakamoto (77,23). In Lauerstellung auf Rang drei ist Weltmeisterin Alysa Liu aus den USA (76,59).
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Unter den mitfiebernden Zuschauern waren mehrere US-Stars, darunter Eiskunstlauf-Wunderkind Ilia Malinin, Rapper Snoop Dogg sowie Schauspielerin und Sängerin Halle Bailey („Arielle, die Meerjungfrau“). (dpa/mp)
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