Giacomel bei den Olympischen Winterspielen

Tommaso Giacomel musste beim olympischen Massenstart frühzeitig abbrechen. Foto: imago/LaPresse

„Am Boden zerstört“: Biathlon-Star mit Herz-OP nach Olympia-K.o.

kommentar icon
arrow down

Der italienische Biathlet Tommaso Giacomel wurde nach seiner Schrecksekunde bei den Olympischen Spielen am Herzen operiert. Dies teilte der italienische Wintersportverband FISI am Dienstag mit. Die Saison ist damit für den Gesamtweltcupzweiten beendet, wie Giacomel bei Instagram bestätigte. Er sei „am Boden zerstört“, schrieb der 25-Jährige dazu. Den Weltcup in Kontiolahti (5. bis 8. März) wird der 25-Jährige damit sicher verpassen und damit alle Chancen auf den Gewinn der großen Kristallkugel

Auch der letzte Weltcup 19. bis 22. März am Holmenkollen wird ohne den Italiener stattfinden. Bei einer elektrophysiologischen Untersuchung sei „eine Anomalie der elektrischen Leitfähigkeit in den Vorhöfen“ festgestellt worden, schrieb FISI. Deshalb sei „eine Ablation empfohlen worden, die bereits durchgeführt wurde und vollkommen erfolgreich verlief“.

Tommaso Giacomel: „Das schlimmste Gefühl“

Giacomel hatte am vergangenen Freitag im abschließenden olympischen Massenstart in Führung liegend nach dem zweiten Schießen erst Tempo rausnehmen und schließlich komplett aufgeben müssen. „Gleich nach dem zweiten Liegendschießen funktionierte mein Körper irgendwie nicht mehr richtig, und ich hatte große Schwierigkeiten zu atmen und mich zu bewegen, deshalb musste ich aufhören“, schrieb er anschließend bei Instagram. Es sei „das schlimmste Gefühl, das ich bisher in meinem Leben erlebt habe“.

Das könnte Sie auch interessieren: Olympiasiegerinnen lehnen Trump-Einladung ab

Vor dem letzten Trimester hatte der Italiener lediglich 37 Punkte Rückstand auf den Gesamtweltcupführenden Eric Perrot aus Frankreich, bei Olympia war er bis auf die Silbermedaille mit der Mixed-Staffel hinter den Erwartungen geblieben. (sid/trh)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test