Irre Zahlen: Italien knackt olympischen Medaillen-Rekord – noch vor der Halbzeit
Bei seinen sportlich fantastisch laufenden Winterspielen hat Italien den eigenen Olympia-Medaillenrekord schon vor Beginn der zweiten Woche geknackt.
Durch die Gold-Triumphe von Riesenslalom-Fahrerin Federica Brignone und Biathletin Lisa Vittozzi sowie Silber des Snowboardcross-Teams und Bronze in der Langlauf-Staffel steht der Gastgeber schon bei 22 Medaillen, acht davon in Gold. Das hatte es bei Winterspielen für Italien noch nie gegeben.
Deutschland weit entfernt von Olympia-Rekord
Der bisherige Rekord stand von 1994 in Lillehammer mit sieben Goldmedaillen und insgesamt 20 Mal Edelmetall. Das Nationale Olympische Komitee Italiens (Coni) hatte vor Beginn dieser Spiele in Mailand und Cortina 19 Medaillen als Ziel ausgegeben. Im Medaillenspiegel rangieren die Hausherren zur Olympia-Halbzeit der Spiele auf Platz zwei hinter Norwegen (11 Gold, 24 gesamt).

Der deutsche Medaillenrekord bei Olympischen Winterspielen wurde 2018 in Pyeongchang aufgestellt. 31 Medaillen gewannen die deutschen Athleten beim vorletzten Olympia in Südkorea, darunter 14 Goldmedaillen. Bei den laufenden Winterspielen liegt Deutschland mit 13 Medaillen (davon viermal Gold) also noch weit von einem Rekord entfernt.
Das könnte Sie auch interessieren: „Ich kann mich nur selbst schlagen“: Deutscher Bob-Pilot mit Spitze an die Konkurrenz
Damit liegt Deutschland aktuell auf Rang sieben des Medaillenspiegels, in dem lediglich die Goldmedaillen berücksichtigt werden. Die USA (5, 17 gesamt), Schweden (5, 11 gesamt), Frankreich (4, 15 gesamt) und Österreich (4, 13 gesamt) verhindern in dieser Kategorie derzeit einen deutschen Podiumsplatz. Für eine irre Statistik sorgt derweil der norwegische Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo, der alleine auf vier Olympia-Goldmedaillen kommt. (dpa/lam)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.