Hamburgerin Nix schießt Deutschland auf Platz zwei – und ins Olympia-Viertelfinale
Die deutschen Eishockey-Frauen konnten sich im letzten Gruppenspiel bei den Olympischen Winterspielen gegen Gastgeber Italien durchsetzen. Damit stehen die Deutschen rund um die einzige Hamburgerin bei Olympia, Emily Nix, als Tabellenzweiter im Viertelfinale. Nix spielte beim Deutschland-Sieg als Torschützin eine wichtige Rolle.
Durch den deutlichen 4:0-Sieg von Schweden über Japan war der Einzug für die deutschen Eishockeyspielerinnnen schon vor der Partie gegen Italien sicher. Dennoch spielten sie gegen die Gastgeber um den zweiten Platz in ihrer Gruppe B und um eine bessere Ausgangslage für das Viertelfinale.
Nix trifft für die deutschen Eishockey-Frauen
Deutschland ging im zweiten Drittel zunächst durch einen abgefälschten Treffer von Justine Reyes in Rückstand. Kurz darauf (33.) brachte Laura Kluge die Scheibe dann vor das italienische Tor, wo Emily Nix zum 1:1 einschob. Auf den ersten Blick war kaum zu erkennen, ob Nix die Scheibe überhaupt noch berührte, oder ob eine Italienerin ins eigene Tor abfälschte. Nix schien aber noch entscheidend dran gewesen zu sein. Offiziell wurde das Tor für die Hamburgerin gewertet.

Knapp eine Minute vor Ende traf Laura Kluge nach Vorarbeit von Katarina Jobst-Smith für Deutschland zum 2:1. Die Führung ließen sich die deutschen Eishockey-Frauen nicht mehr nehmen und zogen mit dem Sieg in der Tabelle an den Italienerinnen vorbei.
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Als Tabellenzweiter aus Gruppe B stößt Deutschland im Viertelfinale auf den Tabellenzweiten aus Gruppe A, und damit aller Voraussicht nach auf die USA oder Kanada – zwei absolute Top-Eishockey-Nationen.
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