Kamila Sellier wird nach ihrem Unfall bei Olympia abtransportiert

Kamila Sellier wird nach ihrem Unfall bei Olympia abtransportiert. Foto: imago/ZUMA Press

Dramatische Bilder: Kufe schlitzt Olympia-Athletin mitten durchs Gesicht

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Schlimme Bilder beim Shorttrack: Die Polin Kamila Sellier ist bei einem Sturz bei den Olympischen Winterspielen in Mailand von einer Kufe im Gesicht erwischt worden. Die 25-Jährige kam während des Viertelfinals über 1500 m in einer Kurve zu Fall, eine Gegnerin traf sie unbeabsichtigt unter dem linken Auge. Das Rennen wurde umgehend unterbrochen, Sellier musste minutenlang behandelt und anschließend mit einer Trage abtransportiert werden.

Auf dem Eis blieb eine Blutspur zurück. „Die Schnittwunde an der Wange ist bereits genäht. Das Jochbein ist höchstwahrscheinlich verletzt. Es besteht eine deutliche Schwellung. Das Auge ist geschwollen, und es ist schwer zu sagen, was genau damit los ist, bis eine gründliche Untersuchung durchgeführt wurde“, sagte Konrad Niedzwiedzki, Chef de Mission der Polen.

Sellier musste nach Olympia-Unfall ins Krankenhaus

Auf dem Weg in die Katakomben zeigte Sellier den Daumen nach oben, für weitere Untersuchungen wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. „Hoffentlich ist nichts Schlimmeres passiert, und hoffentlich ist der Schlittschuh nicht zu tief eingedrungen“, sagte Niedzwiedzki.

Kamila Sellier erwischte bei den Olympischen Spielen eine Kufe im Gesicht. IMAGO/Goal Sports Images
Kamila Sellier bei ihrem Unfall bei Olympia
Kamila Sellier erwischte bei den Olympischen Spielen eine Kufe im Gesicht.

Sellier und die US-Amerikanerin Santos-Griswold wurden disqualifiziert, zuvor hatten beide Athletinnen unerlaubt geschoben. Das Rennen wurde mit vier Teilnehmerinnen wieder aufgenommen.

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Im Finale feierten Kim Gilli und Choi Minjeong einen südkoreanischen Doppelsieg, Bronze ging an Corinne Stoddard (USA). Für Gilli war es bereits die zweite Goldmedaille, die 21-Jährige hatte schon mit der Staffel über 3000 m triumphiert.

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