Drama bei Olympia: Viererbob kippt um – und schleift Athleten mit sich
Der Viererbob-Wettkampf bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo ist vom schweren Sturz des Österreichers Jakob Mandlbauer überschattet worden. Der 27-Jährige kippte am Samstag im zweiten Lauf mit seinen Anschiebern Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer und Daiyehan Nichols-Bardi auf die linke Seite und rutschte so fast die halbe Bahn hinab.
Mandlbauer musste mit einer Trage abtransportiert werden, seine Teamkollegen konnten den Schlitten eigenständig verlassen. Das Rennen war für fast 20 Minuten unterbrochen. Es war der erste schwere Sturz im Eiskanal bei den Winterspielen in Norditalien.
Viererbob aus Österreich bei Olympia schwer gestürzt
Im weiteren Verlauf stürzten auch der französische Bob von Pilot Romain Heinrich und das Team aus Trinidad und Tobago um Pilot Axel Brown.
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Mandlbauer hatte nach dem ersten Lauf auf dem 21. Rang gelegen. Sein bestes Ergebnis im Weltcup war in dieser Saison ein elfter Platz im Januar in St. Moritz gewesen. (mp/sid)
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