Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer im ZDF-Interview

Susanne Kreher (l.) und Jacqueline Pfeifer hoffen beide auf eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen. Foto: IMAGO/Eibner

Deutsches Podium? Skeleton-Frauen bei Olympia auf Medaillenkurs

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Die deutschen Skeleton-Frauen haben bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo gleich mehrfach die Chance auf Edelmetall. Die frühere Weltmeisterin Susanne Kreher liegt zur Halbzeit nur 0,04 Sekunden hinter der führenden Österreicherin Janine Flock auf dem Silberrang. Jacqueline Pfeifer (+0,13) und Titelverteidigerin Hannah Neise (+0,37) lauern auf den Plätzen drei und vier.

Olympiadebütantin Kreher (27) vom Dresdner SC zeigte im Cortina Sliding Centre zwei starke Läufe und darf sich Hoffnungen auf einen Überraschungscoup machen. Mitfavoritin Pfeifer (31), die 2018 in Pyeongchang noch unter ihrem Mädchennamen Lölling die Silbermedaille gewonnen und beim Weltcup in Cortina im November triumphiert hatte, patzte im ersten Lauf leicht und schlug dann mit Bahnrekord im zweiten Durchgang eindrucksvoll zurück. Auch Peking-Olympiasiegerin Neise (25) ist in Schlagdistanz.

Skeleton-Frauen wollen an Olympia-Erfolg in Peking anknüpfen

„Es hat super Spaß gemacht“, sagte Kreher in der ARD. Eine Medaille sei „das Ziel“. Pfeifer betonte: „Der zweite Lauf war wesentlich besser. Da war die erste Aufregung weg. Da wusste ich, ich kann noch viel besser fahren. Jetzt bin ich optimistisch für morgen.“

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Die deutschen Skeletonis wollen an den Erfolg von Peking 2022 anknüpfen, als beide Olympiasiege und drei von sechs Medaillen an die Athletinnen und Athleten des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) gingen. In Cortina wird erstmals auch eine Entscheidung im Mixed-Team ausgefahren. Im Einzel der Frauen fällt die Entscheidung am Samstagabend ab 18.00 Uhr in zwei weiteren Läufen. (dpa/lam)

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