60 Zentimeter fehlten! Deutsches Mixed-Team verpasst Medaille beim Skispringen
Beim Skispringen hat das deutsche Mixed-Team um Agnes Reisch, Selina Freitag, Felix Hoffmann und Überraschungs-Gold-Gewinner Philipp Raimund bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo eine Medaille verpasst.
Als größte Konkurrenten im Kampf um die Medaillen galten für Deutschland Slowenien, unter anderem mit dem starken Geschwisterpaar Nika und Domen Prevc, aber auch Österreich, Japan und Norwegen.
Nach der ersten Runde, in der zwölf Teams mit je zwei Männern sowie zwei Frauen angetreten waren, lag die DSV-Auswahl auf Rang vier. Die fünf favorisierten Nationen beendeten die erste Runde in folgender Reiheinfolge auf den ersten fünf Plätzen: Slowenien, Japan, Norwegen, Deutschland, Österreich. Nicht für das Finale qualifizierten sich Frankreich, Italien, Polen und Rumänien.
DSV-Quartett bleibt beim Skispringen ohne Medaille
Aber auch im finalen Durchgang konnte das DSV-Quartett nicht glänzen. Agnes Reisch und Felix Hoffmann zwar mit souveränen, aber nicht überragenden Sprüngen. Vor den letzten beiden Sprüngen stand Deutschland mit zehn Punkten Abstand auf Rang zwei auf dem fünften Platz. Zur Einordnung: Auf Platz sechs waren es über 60 Punkte Abstand zu den Chinesen.

Die ganze deutsche Hoffnung lag also auf den letzten beiden Springern, Selina Freitag und Philipp Raimund. Freitag konnte den Rückstand trotz eines souveränen Sprungs nicht einholen. Mit acht Punkten hinter Japan ging Raimund also zum letzten Sprung. Aber auch der starke Sprung von Raimund auf 102,5 Meter reichte nicht. 60 Zentimeter fehlten am Ende auf das Podium.
„Dass es am Ende so knapp geworden ist, macht es noch bitterer“, sagte Hoffmann im Anschluss im ZDF-Interview. Auch Raimund zeigte sich enttäuscht. „Ich hätte im ersten Sprung schon ein bisschen mehr zeigen können. Aber ich bin einfach nicht ganz auf dem Fitness-Faktor von gestern angekommen.“
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Gold ging an das slowenische Mixed Team, bestehend aus Domen Prevc, Nika Prevc, Anze Lanisek und Nika Vodan, Silber holten sich die Norweger, Bronze ging an Japan. Österreich erreichte knapp hinter Deutschland den fünften Platz.
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