Lara Markthaler im Interview

Lara Markthaler kommt aus München – geht bei Olympia aber für Südafrika an den Start. Foto: Instagram/spunkiiiiii (Screenshot)

Bei Insta ist sie ein Star: Münchnerin startet bei Olympischen Spielen für Südafrika

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Der 15. Februar ist für Lara Markthaler in diesem Jahr ein Feiertag im doppelten Sinne: Zum einen wird die Münchnerin 19 Jahre alt, zum anderen geht sie in Cortina d’Ampezzo im olympischen Riesenslalom (10 Uhr/13.30 Uhr, ARD und Eurosport) für Südafrika an den Start. Und wer weiß, vielleicht singen die Fans ihr im Zielraum wieder ein Geburtstagsständchen – so wie bei der WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm.

Als erste Skirennläuferin überhaupt wird Markthaler Südafrika bei Olympischen Spielen vertreten; drei Tage nach dem geplanten Debüt will sie auch im Slalom (10 Uhr/13.30 Uhr, ARD und Eurosport) starten. „Olympia ist mein Traum, seit ich ein kleines Mädel bin“, erzählt Markthaler, deren Mutter aus Südafrika stammt.

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Als das kleine Mädel auf einem kleinen Hügel bei Dachau erstmals auf Skiern steht, ist es noch nicht einmal zwei Jahre alt. Mit dem Mountainbiken entdeckt das Multi-Talent eine zweite Leidenschaft, und als ihre Familie 2015 nach Whistler in Kanada auswandert, intensiviert sie beide Hobbys. Doch weil sie zu Olympia will, entscheidet sie sich für den Skirennsport.

Markthaler: „Sind ein gutes Team“

Die Familie zieht zurück nach Europa in die Dolomiten, Markthaler will dort in einer Trainingsgruppe ihre Karriere voranbringen. Dann kommt Corona, obendrein trennen sich ihre Eltern – fortan schlagen sich Tochter und Vater Christian zu zweit durch. „Wir wurden in ein Ski-Nomadentum reingezwungen“, blickt Markthaler zurück.

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Mittlerweile leben beide in Innsbruck, für die optimale Olympia-Vorbereitung haben sie in diesem Winter ein Appartement in Cortina gemietet. Christian Markthaler ist Trainer, Servicemann und Manager in Personalunion, zudem bespielt er den Instagram-Account seiner Tochter, der derzeit 114.000 Follower zählt. „Wir sind ein echt gutes Team“, schwärmt Lara, die ihre Schulausbildung per Onlineunterricht absolviert.

Ihr Weltcup-Debüt feierte Markthaler Mitte Januar beim Slalom im österreichischen Flachau. „Ich durfte mich neben Mikaela Shiffrin, Lara Colturi und Camille Rast aufwärmen“, erzählt sie mit leuchtenden Augen. In wenigen Tagen wird sie ihre Idole erneut treffen. Dann bei den Olympischen Spielen. (sid/lam)

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