Felix Loch und Natalie Geisenberger posieren mit Medaillen auf einem Podium

Motivation mit Vorgeschichte: Natalie Geisenberger (r.) will im Fall eines Olympiasieges Felix Loch (neben ihr) die Füße küssen Foto: picture alliance / Fotostand

Bei Gold: Olympia-Heldin will Rodler Loch die Füße küssen

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Die ungewöhnliche Motivationsspritze von Natalie Geisenberger nahm Felix Loch gerne an. „Ich gebe mein Bestes“, sagte der deutsche Vorzeigerodler und lachte herzlich. Was Loch erwartet: Im Falle eines Olympiasiegs in Cortina d’Ampezzo will die sechsmalige Goldmedaillengewinnerin Geisenberger ihm im Zielbereich die Füße küssen – so wie Loch es 2022 in Peking bei Geisenberger getan hatte.

„Ich würde mich revanchieren, wenn es so weit sein sollte“, sagte Geisenberger mit einem Lachen. Die 38-Jährige arbeitet nach ihrem Karriereende bei den Winterspielen in Norditalien als Eurosport-Expertin. Sie wolle keinen „Druck“ aufbauen, sagte die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin, aber: „Wenn nicht schon genug Motivation da war, dann doch jetzt.“

Lange Freundschaft mit Vorgeschichte bei Olympia 2022

Geisenberger hatte vor vier Jahren in Peking vor dem vierten Lauf das gleiche „Versprechen“ von Loch bekommen und war anschließend zum Olympiasieg gerast. Beide kennen sich seit Kindheitstagen. Mit der Teamstaffel gewannen Geisenberger und Loch 2014 in Sotschi gemeinsam Gold.

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Der wiedererstarkte Loch peilt nach seinen Triumphen in Vancouver 2010 und Sotschi 2014 seinen dritten Olympiasieg im Einsitzer an. Am Samstag (17.00/18.32 Uhr) stehen für die Männer die Läufe eins und zwei im neu gebauten Cortina Sliding Centre an, die Entscheidung fällt am Sonntagabend (17.00/18.34). (sid/ea)

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