Tobias Wendl (l.) und Tobias Arlt im ARD-Interview

Tobias Wendl (l.) und Tobias Arlt sorgten bei Olympia für die höchste TV-Quote. Foto: IMAGO/Christian Heilwagen

„Sehr eindrucksvoll“: ARD jubelt über starkes Olympia-Interesse – auch im Stream

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Die ARD hat ein überaus positives Zwischenfazit der Olympia-Übertragungen aus Mailand und den italienischen Alpen gezogen.

„Wir freuen uns sehr über die bisher wirklich großartige Publikumsresonanz für unsere Angebote zu den Olympischen Winterspielen 2026 auf allen Kanälen“, teilte der Bayerische Rundfunk, der zusammen mit dem MDR federführend für das ARD-Olympiaprogramm ist, mit.

Für die bislang höchste Einschaltquote im Ersten sorgte der Bronzelauf der Rodler Tobias Wendl/Tobias Arlt im Doppelsitzer am vergangenen Mittwoch mit 6,77 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Damit schlug Olympia sogar König Fußball, das Viertelfinale im DFB-Pokal am selben Abend zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig stieß auf geringeres Interesse. Ebenfalls eine starke Quote mit mehr als sechs Millionen Zuschauern erzielte der Goldsprung von Philipp Raimund von der Normalschanze.

35 Millionen Livestream-Aufrufe in der ersten Olympia-Woche

Die größten Marktanteile hatten die stets beliebten Biathleten: Der Sprint der Männer am vergangenen Freitag kam auf 41,8 Prozent, dicht gefolgt vom Sprint der Frauen am Samstag mit 41,0 Prozent. „Was die Marktanteile betrifft, bewegen sich die Übertragungen aus Mailand und Cortina auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor vier Jahren aus Peking“, teilte die ARD mit, ein Reichweitenvergleich ist wegen der unterschiedlichen Zeitzonen schwierig.

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Neben dem Angebot im linearen Fernsehen nehmen die Spiele auch im Streaming und bei Social Media immer mehr Raum ein. „Die Zwischenbilanz 2026 fällt bisher sehr eindrucksvoll aus“, heißt es in der Stellungnahme: „Gut 35 Millionen Livestream-Aufrufe in der ARD Mediathek und auf sportschau.de wurden in der ersten Olympia-Woche gemessen, hinzu kamen noch einmal über 10 Millionen Videoaufrufe von Zusammenfassungen, Analysen, Siegerehrungen und Athletenstimmen.“

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Zufrieden ist die ARD auch mit der Umsetzung der aufgrund der Bedingungen komplizierten Planung. „Die teils weiten Wege zwischen den einzelnen Austragungsorten in Norditalien waren eine gewisse Herausforderung. Dank unseres ausgeklügelten Remote-Konzepts mit schlanker Produktionstechnik vor Ort und einer gemeinsamen Olympiazentrale beim ZDF in Mainz, wo alle Fäden zusammenlaufen, haben wir diese Herausforderung aber gut gelöst.“ (sid/lam)

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